Fusion von Gintech, Solartech und Neo Solar Power kommt voran

Die Aufsichtsräte der Gintech Energy Corporation, der Solartech Energy Corporation und der Neo Solar Power Corporation haben die Fusion der drei taiwanesischen Photovoltaik-Unternehmen genehmigt. Im Anschluss an ihr Meeting unterzeichneten sie den Fusionsvertrag, wie es am Montag hieß. Für den 28. März planten alle drei Unternehmen eine außerordentliche Hauptversammlung, wo die Aktionäre dem vorgeschlagenen Zusammenschluss zustimmen sollen. Danach sollen die Genehmigungen bei den zuständigen Behörden für die Fusion eingeholt werden. Im vergangenen Herbst hieß es, dass der Zusammenschluss bis zum Ende des dritten Quartals 2018 abgeschlossen sein soll.

Die drei taiwanesischen Photovoltaik-Hersteller planen den Zusammenschluss zur United Renewable Energy Co., Ltd. (UREC). Alle Stammaktien des neuen Unternehmens sollen von einem nationalen Entwicklungsfonds der taiwanesischen Regierung gezeichnet werden. Mit der Fusion reagieren die Photovoltaik-Unternehmen, die seit mehr als zehn Jahren in der Produktion von Wafern, Solarzellen und -module sowie in anderen Energiebereichen tätig sind, auf den hohen Preis- und Wettbewerbsdruck. Mit der Gründung eines „Solar-Flagschiffs“ wollten sie über die Schaffung eines vertikal integrierten Herstellers ihre Wettbewerbsfähigkeit im globalen Photovoltaik-Markt steigern. Aber auch auf dem Heimatmarkt sollen verstärkt Photovoltaik-Anlagen verkauft werden. Damit wolle UREC das Ziel der taiwanesischen Regierung stützen, die bis 2025 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 20 Gigawatt erreichen will, hieß es weiter. Zugleich sollten verstärkt große Photovoltaik-Projekte im Ausland entwickelt werden.