Umfrage: Eigene Stromproduktion bei Hauskauf immer wichtiger

Die eigene Stromerzeugung und –speicherung spielt eine immer größere Rolle beim Hauskauf. 16 Prozent der Befragten gaben bei einer Onlineumfrage des Marktforschungsinstituts „YouGov“ unter 2030 Bundesbürgern an, dass ihnen diese besonders wichtig sei. Neben den zentralen Entscheidungskriterien wie Preis und Lage sind vielen Hauskäufern auch eine energiesparende Heizanlage (48 Prozent) und eine insgesamt gute Energieeffizienz der Wohnung oder des Hauses (47 Prozent) ausschlaggebende Kriterien, wie die am Donnerstag veröffentlichten Ergebnisse zeigen. Nach Aussage des Auftraggebers Lichtblick haben Energiethemen bei der Wohnungs- und Haussuche damit im Vergleich zum Vorjahr wieder an Bedeutung gewonnen.

„Bei hohen Immobilienpreisen sind eine gute Energiebilanz und damit geringere Energiekosten relevante Kriterien für Mieter und Käufer. Damit bleibt auch die eigene Stromproduktion mit einer Solaranlage auf dem Dach und einem Stromspeicher im Keller interessant“, sagt Gero Lücking, Geschäftsführer Energiewirtschaft von Lichtblick. Haushalte könnten so ihre Energiekosten reduzieren und sich unabhängiger machen.

Die eigene Stromproduktion bietet aber auch für Mietwohnungen ein großes Potenzial. Eine Studie im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums zu Mieterstrommodellen ergab, dass bei geeigneter Förderung bis zu 3,8 Millionen Mietwohnungen mit Photovoltaik versorgt werden könnten.