Kaufprämie nun auch für Tesla S

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Das Bundesamt für Ausfuhrkontrolle und Wirtschaft (BAFA) hat Stand 1. Dezember insgesamt 7370 Anträge für die Kaufprämie von Elektrofahrzeugen erhalten. 4173 Anträge seien für reine Batterieelektrofahrzeuge, 3195 für Plug-In-Hybride und zwei für Brennstoffzellenautos gestellt worden, wie auch der aktualisierten Liste der Behörde hervorgeht. Im November sind damit knapp 1600 Anträge für die Kaufprämie beim BAFA eingegangen.

Insgesamt 1,2 Milliarden Euro stehen für die Kaufprämie für neue Elektrofahrzeuge, die seit dem 18. Mai gekauft wurden, zur Verfügung. 600 Millionen Euro kommen vom Bund, 600 Millionen von den Autoherstellern. Bislang sind gerade einmal knapp 26,3 Millionen Euro aus dem Fördertopf abgerufen worden. Die Kaufprämie wird solange ausgezahlt, bis der Topf alle ist, maximal jedoch bis 2019. Für reine Elektroautos gibt es 4000 Euro Zuschuss, für Hybridfahrzeuge 3000 Euro.

Erst seit kurzem ist die Kaufprämie auch für das Basismodell des Tesla S verfügbar. Bereits 25 Anträge sind von Käufern des kalifornischen Elektroflitzers gestellt worden. Wegen der festgelegten Obergrenze des Preises von 60.000 Euro für die Neuwagen waren die Tesla-Fahrzeuge zunächst nicht förderfähig. Mit Abstand die meisten Anträge sind bislang für BMW-Modelle gestellt worden. Es folgen die Elektroautos von Renault, Audi und Volkswagen. Auch beim Ranking der Bundesländer hat sich im Vergleich zum Vormonat wenig geändert. Mit 1844 Anträgen kamen die meisten aus Bayern, gefolgt von Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Bremen konnte die rote Laterne nun an Mecklenburg-Vorpommern abgeben – von dort kamen erst 51 respektive 50 Anträge. Es fällt auf, dass im November verstärkt Unternehmen Anträge für die Kaufprämie von Elektroautos gestellt haben. Mit 3523 Anträgen liegen sie nur noch knapp hinter den 3732 Anträgen, die von Privatpersonen kamen. (Sandra Enkhardt)

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