Solarwatt will Marktanteil bei PV-Speichersystemen verdoppeln

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Solarwatt will seinen Marktanteil am deutschen Photovoltaik-Heimspeichermarkt im kommenden Jahr verdoppeln. "Wir haben in eineinhalb Jahren zehn Prozent Marktanteil erreicht und erwarten eine deutliche Steigerung auf 20 Prozent im Jahr 2017", sagte Solarwatt-Innovationsoffizier Andreas Gutsch am Montag der Nachrichtenagentur Reuters. Nach seinen Schätzungen werden in diesem Jahr voraussichtlich 20.000 Photovoltaik-Hausspeicher in Deutschland verkauft. 2017 könnten es dann etwa 30.000 Systeme werden. Solarwatt ziele zudem auf neue Märkte wie Australien, Italien, Frankreich und die Benelux-Staaten ab, um dort sein Geschäft weiter auszubauen.

Auf dem deutschen Heimspeicher-Markt seien derzeit von etwa einem Dutzend Hersteller aktiv. Gutsch erwartet in den nächsten zwei Jahren eine Konsolidierung. Danach werde es voraussichtlich nur noch vier bis fünf große Speicherhersteller geben. Deutschland mit seinen vergleichsweise hohen Strompreisen von mehr als 30 Cent pro Kilowattstunde biete bereits Potenzial für den Einsatz von Speichern. Die Kosten für die Erzeugung von Solarstrom lägen bei etwa 10 Cent und mit dem Einsatz von Speichern dann zwischen 22 und 27 Cent pro Kilowattstunde, so Gutsch weiter. Nach einem Rückgang der Preise um mehr als einem Drittel in den vergangenen zwei Jahren dürften die Kosten für die Batteriespeicher durch Skaleneffekte, günstigere Logistik und Produktverbesserungen künftig weiter sinken. (Ylva Gouras)

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