Klagen eingereicht – Versuch Solarcity-Übernahme durch Tesla zu stoppen

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Am Montag veröffentlichte Tesla Motors in einer Mitteilung, dass nicht weniger als vier Klagen bislang im September eingereicht worden sind, um die Übernahme von Solarcity zu blockieren. Die Klagen kommen von unterschiedlichen Akteuren – dem Arkansas Teachers Retirement System, dem City of Riviera Beach Police Pension Fund und zwei individuellen Anlegern.

In den Klagen wird von materiellem Schaden gesprochen und ein Stopp der Übernahme gefordert. Die Kläger argumentieren dabei, dass Tesla nicht im besten Interesse seiner Aktionäre gehandelt habe. Zusätzlich werfen die Kläger Tesla vor, in seinen offiziellen Veröffentlichungen wichtige Informationen nicht vorgelegt zu haben. Alle Klagen richten sich dabei gegen den Tesla-Vorstand, einige auch gegen die Solarcity-Führung. Ein Kläger hatte am 8. September zudem eine einstweilige Verfügung eingereicht, um die Fusion zu stoppen.

Teslas geplante Übernahme von Solarcity bleibt umstritten, sowohl wegen der jüngsten enttäuschenden Finanzergebnisse als aus Elon Musks Beteiligung an beiden Unternehmen und seinen familiären Verbindungen. Die Solarcity-Vorstände Peter und Lyndon Rive sind Cousins des Tesla-Chefs.

Ende August hatten die Kartellbehörden die Fusion genehmigt. Noch in dieser Woche sollen die Aktionäre voraussichtlich über die Übernahme abstimmen. Dabei werden sich neben Musk und den Rive-Brüdern noch weitere Führungskräfte wegen Befangenheit nicht an der Abstimmung teilnehmen. Dies hatten sie bereits im Vorfeld angekündigt.

Musk hat einen Kaufpreis von etwa 2,6 Milliarden US-Dollar für Solarcity geboten. Er will mit der Fusion einen „One-Stop-Shop“ für saubere Energien schaffen und Kunden von der Photovoltaik-Anlage über den Speicher bis hin zum Elektroauto alles aus einer Hand anbieten. (Christian Roselund/übersetzt und bearbeitet von Sandra Enkhardt)

Link zum Original-Artikel auf pv magazine USA:Lawsuits attempt to stop Tesla acquisition of SolarCity

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