Neues Marktstammdatenregister wird auch Speichersysteme enthalten

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Die Zahl der in Deutschland installierten Photovoltaik-Speichersysteme beruht derzeit vor allem auf Hochrechnungen und Schätzungen. Dies könnte sich ab dem kommenden Jahr ändert. Bei der Bundesnetzagentur wird über den Aufbau eines „Marktstammdatenregisters“ beraten. Es soll ein „umfassendes Register des Strom- und Gasmarktes aufgebaut werden, in dem alle Erzeugungs- und einige Verbrauchsanlagen erfasst werden“, sagte ein Sprecher der Bundesnetzagentur auf Anfrage von pv magazine. „Da Speicher unzweifelhaft Strom erzeugen, werden auch sie erfasst werden.“ Es gehe dabei nur um die Erfassung der Stammdaten. „Das Marktstammdatenregister wird keine Informationen zu Ladezustand oder Auslastung von Batteriespeichern enthalten“, erklärte der Behördensprecher.

Mit dem neuen Marktstammdatenregister würden zugleich das Photovoltaik-Meldeportal und das Anlagenregister, in dem unter anderem Photovoltaik-Freiflächenanlagen enthalten sind, abgelöst. Grundlage für das neue Register ist das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG). Bereits seit 2014 liegen Konzepte auf dem Tisch. Derzeit läuft der Konsultationsprozess. Abhängig von dessen Ergebnissen werde das Marktstammdatenregister wohl nächstes Jahr starten, so der Sprecher weiter. (Sandra Enkhardt)

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