Bejulo realisiert erstmals Ausschreibungsanlage

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Die Bejulo GmbH meldet die Inbetriebnahme ihrer ersten Photovoltaik-Freiflächenanlage, die einen Zuschlag nach der Freiflächenausschreibungsverordnung (FFAV) erhalten hat. Wie das Mainzer Unternehmen mitteilt, hat der Solarpark mit einer Nennleistung von 9987 Kilowatt erfolgreich an der ersten Ausschreibungsrunde im Jahr 2015 teilgenommen. Zu diesem Zeitpunkt seien lediglich das Grundstück akquiriert und ein Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan vorhanden gewesen. In der Zwischenzeit seien das komplette Bebauungsplanverfahren, das Baugenehmigungsverfahren, die Generalunternehmer-Verhandlungen und schließlich der Bau der Anlage umgesetzt worden. „Dabei konnten viele Kenntnisse erlangt werden, wie die einzelnen Prozesse ineinander greifen beziehungsweise auch aneinander vorbei gehen“, heißt es bei Bejulo.

Durch die gute Zusammenarbeit mit lokalen Behörden, Projektentwicklern und Subunternehmern sei es gelungen, den Solarpark zeit- und fachgerecht zu entwickeln und umzusetzen. Dabei habe Bejulo stets die Federführung gehabt – von der Teilnahme am Ausschreibungsverfahren über die Erreichung der Baugenehmigung bis zur Abstimmung mit dem Netzbetreiber und dem Bau. Dabei habe das Photovoltaik-Unternehmen viele neue Erkenntnisse erlangt, wie man die einzelnen Verfahren zielgerichtet ineinander verzahnt. Kalkulation und Planung seien nun die Eckpfeiler für den Projekterfolg. „Auch kleine Fehler werden vom Projekt nicht mehr verziehen, Platz für Puffer und Sicherheiten besteht kaum noch“, so Bejulo mit Blick auf die Preisdefinition zur Teilnahme an Ausschreibungen, die Zusammenarbeit mit Lieferanten und die Abstimmung mit den Behörden.

Details zur Investitionssumme, zur Bauzeit und zu den verwendeten Komponenten teilte Bejulo bislang nicht mit. Ob Bejulo weitere Zuschläge in Ausschreibungen erhalten hat und ob eine Beteiligung an der nun eröffneten fünften Ausschreibungsrunde geplant ist, ließ das Mainzer Unternehmen ebenfalls offen. (Petra Hannen)

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