Alte Energiewelt sorgt für Gewinnsteigerung bei neuer Eon

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Eon hat im ersten Quartal des Jahres seine Ergebnisse deutlich verbessern können. Das EBITDA-Ergebnis sei gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 2,8 Milliarden Euro auf 3,1 Milliarden Euro und der nachhaltige Konzernüberschuss ebenfalls um 300 Millionen Euro auf 1,3 Milliarden Euro gestiegen, teilte der Energiekonzern am Dienstag mit. Positiv habe sich dabei die Einigung mit Gazprom über die Anpassungen eines langfristigen Gasliefervertrags ausgewirkt. Ohne diesen Effekt hätte das Ergebnis leicht unter dem des ersten Quartals 2015 gelegen, wie es weiter hieß. Der Umsatz von Eon sei im ersten Quartal um zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 27,135 Milliarden Euro gesunken.

Der Energiekonzern, der sein konventionelles Geschäft mittlerweile in dem eigenen Unternehmen Uniper ausgelagert hat, sieht seine Transformation auf einem guten Weg. Mittelfristig wolle sich Eon ganz auf die Kerngeschäfte Netze, Kundenlösungen und erneuerbare Energien konzentrieren. „Die Verwerfungen unseres Marktumfeldes und die Ausstattung von Uniper mit einer soliden Kapitalstruktur hinterlassen Spuren in der Bilanz der zukünftigen Eon. 2016 ist ein Jahr des Übergangs und des Neustarts“, erklärte Finanzvorstand Michael Sen. Auf der Hauptversammlung im Juni wolle der Eon-Vorstand die Aktionäre überzeugen, dass „mit dem geplanten Spin-off für Eon und für Uniper bessere Zukunftsperspektiven als in der bisherigen Struktur verbunden sind“. Damit könnte der Weg für eine Börsennotierung von Uniper im zweiten Halbjahr freigemacht werden, so Sen weiter.

Neben der „alten Energiewelt“ wirkte sich nach Angaben von Eon auch die Inbetriebnahme neuer Offshore-Windparks positiv auf das Ergebnis aus. Insgesamt habe der Energiekonzern im ersten Quartal seine Nettoverschuldung um 1,1 Milliarden Euro auf nun 26,6 Milliarden Euro abbauen können. Zudem bestätigte der Vorstand die nach dem Gazprom-Deal angepasste Prognose für das laufende Geschäftsjahr. So rechne Eon mit einem EBITDA-Ergebnis von 6,4 bis 6,9 Milliarden Euro bei einem nachhaltigen Konzernüberschuss zwischen 1,5 und 1,9 Milliarden Euro. (Sandra Enkhardt)

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