Ikea startet Verkauf von Photovoltaik-Dachanlagen in Großbritannien

Kürzlich kündigte Ikea an, es willzum größten Einzelhändler für private Photovoltaik-Dachanlagen aufsteigen. Nun lässt der schwedische Möbelkonzern seinen Worten Taten folgen. In Großbritannien startete er am Montag in drei Filialen – in Glasgow, Birmingham und Lakeside – mit der Umsetzung seines „Solar Shop“-Konzepts. Bis zum Ende des Sommers sollen Photovoltaik-Dachanlagen in allen Ikea-Läden auf der Insel verkauft werden, wie der Möbelkonzern am Montag mitteilte. Trotz der kürzlich vorgenommenen Einschnitte bei der Solarförderung durch die Regierung in London blieben Photovoltaik-Dachanlagen mit jährlichen Renditen von sechs Prozent eine lohnende Investition für Hausbesitzer. Binnen etwa elf Jahren würden sich die Photovoltaik-Anlagen amortisieren, heißt es bei Ikea weiter.

Solarcentury sei für die „Solar Shops“ als Geschäftspartner von Ikea in Großbritannien ausgewählt worden. Mit dem heimischen Anbieter sei sich das Möbelhaus sicher, Photovoltaik-Anlagen zu attraktiven und erschwinglichen Preisen anbieten zu können. Solarcentury werde die lokalen Installateure beliefern, damit sie die Photovoltaik-Anlagen der Ikea-Kunden realisieren könnten. Für die Anlagen, die Kunden bei Ikea kaufen, sollen Solarmodule von Canadian Solar und JA Solar eingesetzt werden, wie Solarcentury auf Nachfrage von pv magazine bestätigte.

„Trotz der herausfordernden Situation bei der britischen Erneuerbaren-Energiepolitik wollen wir Solar zu einem essentiellen Teil eines jeden Hauses machen und mit unseren ‚Solar Shops‘ sind auf dem Weg dahin ein großer Meilenstein“, erklärte Joanna Yarrow, Chefin für Nachhaltigkeit bei Ikea UK und Irland. Auch bei Solarcentury setzt man große Hoffnung darauf, über die Ikea „Solar-Shops“ die Photovoltaik einer breiten Masse zugänglich zu machen und die Energiewende insgesamt in Großbritannien weiter voranzubringen. (Sandra Enkhardt)