Trianel kauft Photovoltaik-Ausschreibungsprojekt

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Die Stadtwerke-Beteiligungsgesellschaft Trianel Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG (TEE) hat ihr Phtovoltaik-Portfolio auf 20 Megawatt verdoppelt. Sie habe nun den Solarpark Schipkau in Brandenburg erworben, hieß es am Freitag. Es handelt sich dabei um ein Ausschreibungsprojekt aus der Runde im April 2015, für das Trianel einen Zuschlag erhalten hatte. Die Bejulo GmbH aus und die Procon Solar GmbH aus Cottbus haben den Solarpark vorentwickelt. Bejulo habe nun im Januar als Generalunternehmer mit Bau des 9,97 Megawatt großen Photovoltaik-Kraftwerks auf einer Konversionsfläche begonnen. Insgesamt sollen 32.160 Solarmodule installiert werden. Die Fertigstellung des Solarparks sei für das zweite Quartal geplant, sagte ein Trianel-Sprecher pv magazine.

Zum Kaufpreis wollte sich TEE auch auf Nachfrage nicht äußern. Allerdings sei geplant, bis 2018 insgesamt 500 Millionen Euro in erneuerbare Energien zu investieren. Der Kauf dieses Solarparks sei Teil dieser Strategie, so der Sprecher weiter. Bereits vor einigen Wochen hatte TEE das Photovoltaik-Kraftwerk Pritzen erworben. Es war der erste Solarpark, den der Stadtwerkeverbund in sein Portfolio aufgenommen hat. Dieser befindet sich ebenfalls in Brandenburg, nur etwa 40 Kilometer von dem Solarpark Schipkau entfernt.

Trianel hatte in der ersten Photovoltaik-Ausschreibungsrunde im April 2015 insgesamt drei Zuschläge mit 18,5 Megawatt erhalten. Auch in den nächsten beiden Runden erhielt Trianel jeweils einen Zuschlag für Photovoltaik-Freiflächenanlagen. Wann diese Solarparks realisiert werden, sei noch offen, so der Trianel-Sprecher. Allerdings befänden sich weitere Photovoltaik-Projekte in der Planung. (Sandra Enkhardt)

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