Eon kooperiert mit Fraunhofer CSP für Photovoltaik-Anlagencheck

Seit etwa vier Wochen wirbt Eon mit seinen Solarprofis für seinen neuen Qualitätscheck von Photovoltaik-Anlagen. Nun kündigte der Münchner Energieanbieter eine Kooperation mit dem Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik (CSP) in Halle/Saale an. Dabei gehe es darum, den angebotenen Check für die Photovoltaik-Anlagen überprüfen zu lassen und weiterzuentwickeln. „Wir wollen uns darüber hinaus die Qualität unseres Services von unabhängiger Instanz bestätigen lassen und unsere Dienstleistung noch weiter verbessern. Mit dem Fraunhofer CSP haben wir eine der führenden Forschungseinrichtungen zur Analyse und Bewertung der Qualität von Photovoltaik-Modulen als starken Partner an unserer Seite“, erklärte Matthias Krieg, Leiter von Eon Solarprofis.

Die Wissenschaftler des Fraunhofer CSP sollen die Eon Energie Deutschland bei der Qualtäts- und Zuverlässigkeitsbewertung von Solarmodulen und Photovoltaik-Anlagen wissenschaftlich unterstützen. Im Vordergrund stünden dabei Analysen von Ursachen und Kritikalität von Defekten und Degradationen. Das Fraunhofer CSP nutze dafür modernste Methoden zur elektrischen Charakterisierung, hochauflösende Mikroskopie sowie Materialanalytik.

Für seinen Ertrags- und Qualitätscheck arbeitet Eon auch mit Adler Solar zusammen. Die Prüfung der Anlagen erfolgt zunächst über einen kostenfreien Ertragscheck. Wenn die Photovoltaik-Anlagen nicht die volle Leistung bringen würden, gibt es im zweiten Schritt einen ausführlichen Anlagencheck vor Ort. Dabei prüften Teams von Eon Solar und Adler Solar Solarmodule, Unterkonstruktion, Verkabelung, Wechselrichter sowie die Dokumentation der Photovoltaik-Anlage. (Sandra Enkhardt)