USA: Obama will Hindernisse für Erneuerbare abbauen

Am Abend wird US-Präsident Barack Obama auf dem „National Clean Energy Summit“ in Las Vegas sprechen. Bereits im Vorfeld ist bekannt geworden, dass er sich dabei für einen Abbau der Hindernisse beim Ausbau von erneuerbaren Energien und Energieeffizienz aussprechen wird. Die „Property Assessed Clean Energy“ (PACE)-Finanzierung sei ein einfacher kosteneffektiver Weg, wie US-Haushalte und Unternehmen ihren eigene Energie erzeugen könnten“, erklärte Rhone Resch, Präsident des Solarenergie-Industrieverbands SEIA, zur Ankündigung von Obama. Zudem würden sie damit die lokalen Netze stabilisieren helfen. Die Ankündigung von Obana stelle eine lang erwartete Klärung für Photovoltaik-Investoren dar, die neue Projekte in unterversorgten Regionen bauen wollten, so Resch weiter. Mit der Erklärung würden Milliarden von US-Dollar an privaten Investitionen nun möglich.

Der New Yorker Senator Charles Schumer will sich zudem für eine Änderung und Verlängerung der Steuervergünstigungen (ITC) für Photovoltaik-Projekte einsetzen. Ursprünglich war geplant diese Regelung für private Photovoltaik-Anlagen 2016 auslaufen zu lassen und für kommerzielle Projekte von 30 auf 10 Prozent zu kürzen. Schumer fordert nun die Steuervergünstigungen bereits mit dem Baubeginn von Photovoltaik-Anlagen wirksam werden zu lassen, wie dies auch bei Windkraftprojekten der Fall sei, berichtet die „Buffalo News“. Bislang greife die ITC erst, wenn das Photovoltaik-Projekt abgeschlossen sei. Die Umstellung käme vor allem Investoren in Großprojekte zugute. (Sandra Enkhardt)