BVES fordert weitere Investitionsanreize für Energiespeicher

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Der Bundesverband Energiespeicher (BVES) fordert im Zuge der Schaffung eines neuen Strommarktdesigns passende Rahmenbedingungen und Investitionsanreize für den Speicherausbau. „Speicher müssen so schnell wie möglich ihre Leistungen für die Energiewende rentabel einbringen können und brauchen dazu die entsprechenden Rahmenbedingungen“, erklärte Urban Windelen, Bundesgeschäftsführer des BVES zum vorgelegten Weißbuch des Bundeswirtschaftsministeriums zum künftigen Strommarktdesign. Energiespeicher seien eine „wesentliche Flexibilitätsoption neben flexibler Erzeugung, Nachfrage-Regulierung und leistungsfähigen Netzen“. Sie müssten daher gleichrangig behandelt werden und als vierte eigenständige Säule im Energiesystem betrachtet werden, so die Forderung des BVES. Zudem müssten Speicher von den Letztverbraucherabgaben befreit werden.

Ein Konsultationsverfahren zum Weißbuch ist nicht vorgesehen. Der Verband will aber trotzdem eine Stellungnahme abgeben und befinde sich im Dialog mit den Politikern, hieß es weiter. Speicher seien bereits heutzutage für das Energiesystem unerlässlich und würden künftig angesichts ihrer Leistungen wie die zeitliche und räumliche Entkopplung von Erzeugung und Verbrauch, Lieferung von Momentanreserve, Primärregelleistung, Sekundärregelleistung und Minutenreserve, Redispatch, Frequenzhaltung und Schwarzstartfähigkeit mit einem steigenden Anteil Erneuerbarer zunehmend gebraucht.

Voraussichtlich in Kürze wird das Bundeswirtschaftsministerium darüber entscheiden, ob die Speicherförderung im Zusammenhang mit kleinen Photovoltaik-Anlagen über das Jahresende hinaus fortgeführt wird. Derzeit wertet das Ministerium einen vom Institut für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe (ISEA) der RWTH Aachen verfassten, ersten Monitoringbericht zu der seit Mai 2013 laufenden Förderung aus. (Sandra Enkhardt)

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