Baywa erwartet steigende Ergebnisse im zweiten Halbjahr

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Die Baywa AG hat Zahlen für das erste Halbjahr veröffentlicht. Demnach ging der Umsatz von 7,7 auf 7,4 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr zurück. Das EBIT-Ergebnis für die ersten sechs Monate lag bei 40,7 Millionen Euro, ein Minus von etwa einem Drittel. Allerdings habe Baywa kurz nach Quartalsende einen Windpark in den USA verkauft, der 20 Millionen Euro eingebracht habe. „Das Projektgeschäft für Wind- und Solarparks im Bereich der erneuerbaren Energien bei der Baywa AG laufe insgesamt ausgezeichnet und lasse auch für 2015 ein sehr gutes Ergebnis erwarten“, erklärte Klaus Josef Lutz, Vorstandschef von Baywa.

Im Geschäftsfeld erneuerbare Energien habe Baywa in den ersten sechs Monaten einige Solar- und Windparks in Deutschland, Europa und den USA realisiert. Teilweise seien sie auch bereits wieder verkauft worden. Zudem hat Baywa nach eigenen Angaben Projektrechte in Nord- und Südamerika gekauft. Umsatz und EBIT-Ergebnis des Geschäftsfelds lagen aber deutlich unter Vorjahresniveau. Vor allem der verschobene Verkauf eines Windparks in das 3. Quartal und schwierigere Bedingungen im Handel mit Photovoltaik-Modulen in Deutschland und Großbritannien hätten den Umsatz im auf 256,8 Millionen Euro (Vorjahr: 306,3 Millionen Euro) und das EBIT-Ergebnis auf -3,9 Millionen Euro (Vorjahr: 16,8 Millionen Euro) gedrückt. „Durch das im Juli verkaufte US-Großprojekt und fortgeschrittene Verkaufsverhandlungen für weitere Großanlagen wird sich das Ergebnis in diesem Bereich im 2. Halbjahr deutlich steigern“, erklärte Lutz.

Das Segment Energie umfasst bei dem Konzern neben den erneuerbaren Energien auch den Handel mit fossilen und nachwachsenden Brennstoffen. Insgesamt habe die Sparte im ersten Halbjahr wegen des niedrigen Ölpreisniveaus und der Verschiebungseffekte beim Windpark-Verkauf ein schwächeres Ergebnis als im Vorjahr erzielt. Im ersten Halbjahr 2015 habe der Umsatz bei 1,3 Milliarden Euro gelegen und das EBIT-Ergebnis bei -0,9 Millionen Euro. Im klassischen Handelsgeschäft habe Baywa einen hauptsächlich preisbedingten Umsatzrückgang von 1,6 auf 1,3 Milliarden Euro hinnehmen müssen. Das EBIT-Ergebnis sei wegen der stärkeren Nachfrage nach Heizöl und Holzpellets aber von 0,7 auf 3,1 Millionen Euro angewachsen. (Sandra Enkhardt)

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