Bosch muss Aktien von Aleo Solar i.L. kaufen

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Bosch wird wieder bei Aleo Solar einsteigen. Diesmal aber in die in der Liquidation befindliche Gesellschaft des ehemaligen Photovoltaik-Herstellers, die Aleo Solar AG i.L. Darüber sei das Unternehmen nun vom Stuttgarter Konzern informiert worden. Bosch habe sich am Dienstag mit den ehemaligen Minderheitsaktionären Balaton AG und Delphi Unternehmensberatung AG verständigt, deren Anteile komplett zu erwerben. Im Gegenzug habe sich die Deutsche Balaton verpflichtet, ihre Klagen gegen die Hauptversammlungsbeschlüsse der Aleo Solar AG i.L. zurückzunehmen. Der vereinbarte Kaufpreis für die Aktien liege bei sechs Euro, wie die Aleo solar AG i.L. weiter mitteilte.

Bosch hatte seine Anteile an Aleo Solar im Frühjahr an ein asiatisches Konsortium verkauft. Der Stuttgarter Konzern hielt gut 90 Prozent an dem Photovoltaik-Hersteller. 31 Millionen Euro hatte Bosch selbst dafür als Transaktionsausgleich bezahlt und nach Medienberichten aus noch einen Liquidationszuschuss von bis zu 50 Millionen Euro gewährt. Daraufhin hat die Deutsche Balaton eine Sonderprüfung der Transaktion beantragt. Die „Wirtschaftswoche“ berichtete, dass sie wissen wollte, ob im Bosch-Konzern Quersubventionen auf Kosten der Solar-Minderheitsaktionäre getätigt worden seien. Mit der nun erfolgten Einigung scheint dieses Verfahren nun beendet. Die Aleo Solar i.L. kann damit abgewickelt werden. (Sandra Enkhardt)

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