Uganda: Regierung genehmigt erste Photovoltaik-Kraftwerke

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Access Power MEA wird über seine Tochtergesellschaft Access Uganda Solar Ltd. ein Photovoltaik-Kraftwerk mit 10 Megawatt Leistung in Uganda bauen. Nach der Fertigstellung wird es einer der größten Solarparks in der Sub-Sahara sein, abgesehen von Südafrika, wo bereits zahlreiche Photovoltaik-Kraftwerke installiert worden sind. Der Solarpark solle im Nordosten Ugandas in der Region Soroti entstehen. Mit dem Solarstrom sollen 40.000 Haushalte in der Gegend mit sauberem Strom versorgt werden.

Den Zuschlag für den Bau erhielt Access Power MEA über eine Ausschreibung, bei der auch sechs weitere EPC-Unternehmen einen Zuschlag von der Regierung Ugandas für ihre Photovoltaik-Projekte erhielten. Das Kraftwerk wird als erstes des Landes von der neuen Solarförderung „GET FiT Solar Facility“ profitieren können, die von der deutschen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Auftrag der Regierung und des EU-Infrastrukturfonds verwaltet wird. „Das GET FiT-Programm ist ein gutes Beispiel, wie private Investitionen in einem Sektor die Entwicklungsarbeit befördern können“, erklärte Reda Chaar, Chef von Access Power MEA.

Die Kosten für das Photovoltaik-Projekt würden voraussichtlich bei 17 Millionen US-Dollar liegen. Es solle im Dezember 2015 ans Netz gehen. „Die Einspeisevergütung für das Projekt liegt für die kommenden 20 Jahr bei 16,3 US-Dollarcent“, ergänzt Stephane Bontemps von Access Power MEA. „Allerdings wird der Endkunde in Uganda nur 11 US-Dollarcent für den Solarstrom zahlen, die übrigen Kosten werden über das GET FiT-Solarprogramm getragen.“

Neben Access Power MEA gehören auch United Arab Emirates und die spanische TSK Electronica zum Konsortium, dass die 10-Megawatt-Anlage bauen wird, wie die Nachrichtenagentur Reuters meldete. Ein zweites Firmenkonsortium aus Building Energy Spa aus Italien und Simba Telecom Ltd. aus Uganda erhielt ebenfalls die Erlaubnis zum Bau eines Photovoltaik-Kraftwerks. Das 15,5 Millionen US-Dollar-Projekt werde eine ähnliche Größenordnung haben.

Die neue Solarförderung ersetzte die ursprüngliche Regelung von Einspeisevergütungen, die 2013 in Uganda ohne große Vorwarnung wieder abgeschafft worden waren. Sie galten gerade einmal zwei Jahre. (Ian Clover/Sandra Enkhardt)

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