Asbeck: Solarworld erfolgreich aus der Krise geführt

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Die Aktionäre der Solarworld AG sind es jedenfalls nicht, die dem Bonner Photovoltaik-Konzern Schwierigkeiten bereiten. Dem Unternehmen zufolge sind alle Beschlüsse der diesjährigen ordentlichen Hauptversammlung am 30. Mai 2014 unangefochten geblieben. Die Anteilseigner hatten an diesem Tag unter anderem der Schaffung neuen genehmigten Kapitals zugestimmt. Wie Solarworld mitteilt, wurde die entsprechende Satzungsänderung am Freitag ins Handelsregister eingetragen. Rechtswirksam sind demnach außerdem die Entlastungen von Vorstand und Aufsichtsrat für die Geschäftsjahre 2012 und 2013, welche die Aktionäre mit Mehrheiten von jeweils über 99 Prozent des vertretenen Kapitals erteilt hatten.

„Dieses Ergebnis werte ich auch als Anerkennung dafür, dass es dem Management der Solarworld gelungen ist, das Unternehmen als eines von wenigen in der Solarindustrie erfolgreich zu restrukturieren und aus der Krise zu führen“, so Solarworld-Chef Frank Asbeck. Wie Solarworld weiter mitteilt, nehme nach der erfolgreichen finanziellen Restrukturierung des Photovoltaik-Unternehmens das operative Geschäft weiter an Fahrt auf. Anfang des dritten Quartals habe der Konzern einen Auftrag über Modullieferungen von 50 Megawatt für ein Großprojekt gewinnen können.

Im Gesamtjahr 2014 will Solarworld laut Absatz- und Umsatzprognose Module und Bausätze mit einer Leistung von insgesamt 820 Megawatt verkaufen und peilt etwa 680 Millionen Euro Umsatz an. Der Preisdruck in der Branche ist wegen der hohen Überkapazitäten allerdings weiterhin hoch. Die nächsten konkreten Zahlen von Solarworld sind bei der Vorlage des Halbjahresberichts am 14. August 2014 zu erwarten. (Petra Hannen)