Transfergesellschaft für Roth & Rau-Mitarbeiter geplant

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Rund ein Drittel der Stellen bei Roth & Rau sollen am sächsischen Standort in Hohenstein-Ernstthal bis Ende Juni gestrichen werden. Der Betriebsrat strebe die Gründung einer Transfergesellschaft für die gekündigten Mitarbeiter an, meldet die Nachrichtenagentur dpa-AFX. Die Verhandlungen mit der Geschäftsführung über einen Sozialplan sollten demnach am Mittwoch beginnen. Dabei solle es auch darum gehen, ob der Abbau der 120 Stellen tatsächlich notwendig sei. Es dürfe keinen Kahlschlag geben, sagte der Betriebsratsvorsitzende Stefano Antonelli der Nachrichtenagentur. Die Firma müsse handlungsfähig bleiben.

Roth & Rau ist seit 2011 ein Tochterunternehmen der Schweizer Meyer Burger Technology AG. Am Sonntag verkündete der Photovoltaik-Zulieferer, rund 120 der 375 Stellen am Firmensitz in Hohenstein-Ernstthal zu streichen. Damit will das Unternehmen seine operativen Kosten um etwa zehn Millionen Euro pro Jahr senken. Zudem beschloss der Aufsichtsrat die Verkleinerung des Vorstands von vier auf zwei Mitglieder. Roth & Rau wolle sich künftig auf die Kerntechnologien Heterojunction (HJT) und Passivated Emitter Rear Cell (PERC) sowie die Oberflächentechnologien Plasma- und Ion-Beam konzentrieren, hieß es weiter.

Bereits im Februar 2012 hatte Roth & Rau bereits 200 Stellen gestrichen und ein weitreichendes Restrukturierungsprogramm angekündigt. Im Februar dieses Jahres hieß es dann, es sollten wieder 60 zusätzliche Stellen geschaffen und der Produktionsstandort ausgebaut werden. (Sandra Enkhardt)

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