Neustart der Produktion bei Aleo Solar verschoben

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Die Produktion bei dem verkauften Modulhersteller Aleo Solar soll Mitte Mai wieder anlaufen. Ursprünglich sei ein Neustart für Anfang Mai geplant gewesen: Dieser verschiebe sich nun wegen noch laufender Verhandlungen zwischen den Vertragspartnern und mit den Behörden, sagte ein Sprecher der Nachrichtenagentur „dpa-AFX“. Aktuell stehe die Produktion still. Die neuen Betreiber, die den Bosch-Solar-Anteil an Aleo Solar übernommen haben, wollen jedoch weiter Solarmodule in der Fabrik in Prenzlau produzieren. Nach eigenem Bekunden sollen dafür auch 200 Mitarbeiter beschäftigt werden. Ob diese aus der alten Belegschaften von etwa 700 Mitarbeitern stammen werden, sei noch unklar, hieß es weiter.

Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung Mitte Mai hatten die Aktionäre der Aleo Solar AG dem Verkauf an die SCP Solar GmbH zugestimmt. Hinter der Erwerbsgesellschaft steht ein asiatisches Konsortium, zu dem Sunrise Global Solar Energy aus Taiwan, Choshu Industry aus Japan sowie Pan Asia Solar aus Hongkong gehören. Sie wollen weiter monokristalline Hochleistungsmodule der Marke Aleo produzieren und vertreiben. Die Aleo Solar AG wird unter "AS Abwicklung und Solar-Service AG" ihren Satzungssitz nach Oldenburg verlegen und abgewickelt. Die SCP Solar GmbH hat das wesentliche operative Geschäfts der Aleo-Solar-Gruppe, einschließlich des Produktionsstandorts Prenzlau und der Marke "Aleo" erworben. Der Produktionsstandort in Oldenburg wird dagegen geschlossen. (Sandra Enkhardt)

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