Deutschland hat WEEE-Richtlinie noch nicht umgesetzt

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Im Februar endete die offizielle 18-monatige Übergangsfrist zur Umsetzung der überarbeiteten EU-Richtlinie über Elektro- und Elektronik-Altgeräte (WEEE), unter die seit der Novellierung 2012 auch das Recycling von Photovoltaik-Produkten fällt. Allerdings haben mit dem Vereinigten Königreich und Bulgarien gerade einmal zwei europäische Mitgliedsstaaten die Richtlinie in nationales Recht umgesetzt. Alle anderen EU-Mitgliedsländer, darunter Deutschland, haben bislang noch keine nationalen Gesetze erlassen. Dabei bleibe das Thema Recycling m Photovoltaik-Sektor auch über das Jahr 2014 hinaus ein relevantes Thema, wie es bei PV Cycle hieß.

„Abfallbeseitigung ist für einen Großteil des europäischen Markts seit 2007 eine Realität. Die Einbeziehung von PV-Modulen in den vergrößerten Geltungsbereich der neu formulierten WEEE-Richtlinie hat einfach einen obligatorischen Rahmen für alle PV-Akteure geschaffen, die PV-Module erstmals auf einen EU-Markt bringen“, erklärte Jan Clyncke, Geschäftsführer des Rücknahme- und Recyclingprogramms PV Cycle. Mit der Neuregelung müssten die Photovoltaik-Hersteller nicht nur die Sammlung und das Recycling sicherstellen, sondern auch die Finanzierung der Abfallbeseitigung sicherstellen. Dabei versuche PV Cycle die Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette, die von der WEEE-Richtlinie betroffen sein, zu unterstützen.

Im Herbst 2013 hat PV Cycle als dritte nationale Vertretung eine Tochtergesellschaft in Deutschland gegründet. Sie hat ihren Sitz in München und ist für alle strategischen und rechtlichen Aktivitäten am deutschen Photovoltaik-Markt verantwortlich (Sandra Enkhardt)

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