Solarworld treibt Restrukturierung voran

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Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat Wertpapierprospekte für neue Aktien und Anleihen der Solarworld AG gebilligt und damit die nächsten Restrukturierungsschritte freigegeben. Nach dem am Montag vollzogenen Kapitalschnitt im Verhältnis 150:1 stehen bei dem Bonner Photovoltaik-Konzern jetzt der Schuldenschnitt sowie Kapitalerhöhungen auf dem Programm.

Zunächst sollen dem 2013 beschlossenen Restrukturierungskonzept zufolge jetzt wesentliche Gläubiger 55 Prozent ihrer Forderungen in Aktien tauschen – Anleiheinhaber, die diesem Tausch zustimmen, erhalten demnach Bargeld, neue Aktien des Unternehmens und eine neue Anleihe, die in fünf Jahren fällig ist. Weiterhin sollen 29 Prozent des Unternehmens für 35 Millionen Euro an Solarworld-Partner Qatar Solar gehen. Frank Asbeck, Chef und Gründer von Solarworld, will seinen Anteil eigenen Angaben zufolge wieder auf 20 Prozent aufstocken und dafür zehn Millionen Euro investieren.

Den Altaktionären werden nach diesen Maßnahmen nur noch etwa fünf Prozent des Unternehmens verbleiben. Solarworld hält an dem Ziel fest, die Restrukturierung bis Ende Februar abzuschließen. (Petra Hannen)

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