Jinko Solar erweitert Kapazitäten durch Übernahme

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Die Jinko Solar Holding Co., Ltd. hat eine Vereinbarung zur Übernahme von Produktionsstätten mit dem in der Insolvenz befindlichen Konkurrenten Topoint geschlossen. Ab kommende Woche werde der Photovoltaik-Hersteller dessen Fertigungsstätten übernehmen, dazu gehören 500 Megawatt Kapazitäten für Siliziumwafer, 500 Megawatt für Solarzellen und 100 Megawatt für Photovoltaik-Module, wie das Unternehmen mitteilte. Die Vereinbarung sei mit vier Gesellschaften von Topoint mit Sitz in der Provinz Zhejiang geschlossen worden. Der Insolvenzverwalter von Topoint sowie die Stadtverwaltung von Haining, wo sich die Produktionsstätten befinden, seien zuvor mit einem entsprechenden Angebot auf Jinko Solar zugekommen.

Mit der Übernahme erhöhen sich die Produktionskapazitäten von Jinko Solar nach eigenen Angaben auf rund 2,9 Gigawatt für die Herstellung von Wafern, Ingots und Solarzellen sowie auf 2,1 Gigawatt für Solarmodule. Der Photovoltaik-Hersteller verspricht sich davon, noch kostengünstiger produzieren sowie die weltweit steigende Nachfrage besser bedienen zu können. Außerdem werde die Integration der Produktionsstätten durch die geografische Nähe zu den eigenen Werken erleichtert. Die Solarindustrie befinde sich weiterhin in der Konsolidierung, sagte Kangping Chen, Vorstandschef von Jinko Solar. Ein Weg diese zu überstehen, sei die Übernahme von Kapazitäten insolventer Konkurrenten. Diese Strategie verfolge auch Jinko Solar bei ausgewählten Konkurrenten, sofern Synergien zu erwarten seien, sagte Chen weiter. (Sandra Enkhardt)

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