Solarcity und Tesla starten Speicheroffensive in USA

Teilen

Solarcity hat ein neues intelligentes Speichersystem auf den Markt gebracht. Damit wolle das kalifornische Photovoltaik-Unternehmen vor allem Industriekunden helfen, zwei große Schwachstellen im US-Strommarkt zu begegnen: steigende Stromkosten und zunehmende Stromausfälle. Mit dem neuen Speichersystem „Demand Logic“, dass Solarcity gemeinsam mit Tesla entwickelt hat, soll es Gewerbekunden ermöglicht werden, ihre Energiekosten zu Spitzenlastzeiten zu reduzieren und eine Backup-Stromversorgung für Netzausfallzeiten aufzubauen, teilte das Unternehmen mit.

Das Batteriespeichersystem von Solarcity sei für Photovoltaik-Neukunden in den US-Bundesstaaten Kalifornien, Massachusetts und Connecticut verfügbar, die dafür einen zehnjährigen Servicecvertrag inklusive monatlicher Zahlungen abschließen müssten. Vorauszahlungen müssten für das neue System aber nicht geleistet werden, heißt es bei dem US-Unternehmen weiter. Solarcity gewährleiste, dass ein passendes Speichersystem installiert werde, über das die Kunden dann verfügen könnten. Dazu werde der Energieverbrauch der Gewerbekunden analysiert.

Tesla hofft mit dem neuen Programm darauf, dass es nun nach dem Automobilmarkt auch bei stationären Energiespeichern kostengünstigere und zuverlässigere Lösungen als in der Vergangenheit geben wird. „Wir erwarten, dass sich dieser Markt sehr schnell wachsen wird und damit auch die Schwelle zur Wirtschaftlichkeit überschreitet“, sagte JB Straubel, Technikvorstand und Mitbegründer von Tesla. (Sandra Enkhardt)