Bosch und Aleo Solar hoffen weiter auf Investoren

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Bosch verkündete zu Ostern, dass sich der Stuttgarter Konzern zum Jahresende aus dem Geschäft mit der kristallinen Photovoltaik zurückziehen will. Seither sucht er nach Investoren, die die Solarsparte übernehmen und damit rund 3000 Arbeitsplätze in Deutschland sichern wollen. „"Wir sind riesige

Schritte vorangekommen“, sagte Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, nun der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Mittwochausgabe). "Wir sind mit 40 potenziellen Investoren in Gespräche eingestiegen", sagt er weiter. Allerdings nennt er keine Einzelheiten über Details der Verhandlungen. Allerdings gibt es sich zuversichtlich, dass es rechtzeitig mit einer Übernahme klappt. Bosch Solar hatte jüngst angekündigt aufgrund der guten Nachfrage auf jeden Fall in diesem Jahr weiter zu produzieren.

Auch bei der Aleo Solar AG sucht die Geschäftsführung nach einem neuen Investor, der den 90-prozentigen Anteil von Bosch übernimmt. Ursprünglich war ein Abschluss der Verhandlungen bis zum Ende des dritten Quartals von dem Photovoltaik-Unternehmen angekündigt worden. Nun erklärte ein Sprecher auf Nachfrage von pv magazine, dass sich man sich „in fortgeschrittenen Gesprächen“ mit potenziellen Investoren befinde. Aleo Solar hoffe darauf, diese in der zweiten Jahreshälfte abschließen zu können. Bosch hat bis März 2014 eine Finanzierungszusage für den Photovoltaik-Hersteller aus Brandenburg gegeben. Spätestens dann muss aber auch bei Aleo Solar ein neuer Geldgeber gefunden sein.

Solarworld-Chef Frank Asbeck hatte in der Vergangenheit wiederholt gesagt, dass er Interesse an einer Übernahme von Teilen von Bosch Solar habe. Genauere Details dazu gab es aber bislang nicht. (Sandra Enkhardt)

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