Phoenix Solar leidet weiter unter schwacher Nachfrage

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Die Phoenix Solar AG hat am Mittwoch ihre Zahlen für die ersten neun Monate 2012 vorgelegt. Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um 64 Prozent auf 40,8 Millionen Euro im dritten Quartal zurückgegangen. Knapp die Hälfte das Umsatzes generierte das Photovoltaik-Unternehmen im Segment „Komponenten und Systeme“; gut die Hälfte im Segment „Kraftwerke. Das EBIT-Ergebnis im dritten Quartal habe bei einem Verlust von vier Millionen Euro gelegen und damit deutlich besser als im Vorjahreszeitraum. In den ersten drei Quartalen 2012 hat Phoenix Solar damit nach eigenen Angaben einen Umsatz von 125,1 Millionen Euro erzielt. Dies seien 50,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Das EBIT-Ergebnis verbesserte sich zugleich aber erheblich. Nach einem Verlust von 39,5 Millionen Euro in den ersten neun Monaten 2011 seien es nun ein Minus von 18,1 Millionen Euro.

Phoenix Solar verbreitet leichten Optimismus angesichts der Entwicklung für das vierte Quartal.  „Während unser Geschäft in USA und Asien Fortschritte macht, zeigen sich erst jetzt, zu Beginn des vierten Quartals, wieder erste Erfolge im Neugeschäft in Deutschland und Europa. So konnten wir im laufenden vierten Quartal einige Vorhaben im Megawattbereich in den USA, Griechenland und Deutschland vertraglich sichern“, sagte Andreas Hänel, Vorstandschef von Phoenix Solar. Der Ausblick für 2013 werde daher mit den Jahresabschlussarbeiten sowie im Zuge der Planungen für das kommende Jahr nochmals geprüft. An seinem vor etwa drei Wochen korrigierten Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr hält der Vorstand aber fest. So gehe Phoenix Solar für 2012 von einem deutlich reduzierten Umsatz von 150 bis 170 Millionen Euro aus. Das EBIT-Ergebnis werde dank erfolgreicher Restrukturierung aber besser sein als 2011. Der Vorstand gehe von einem Verlust von 19 bis 25 Millionen Euro aus. (Sandra Enkhardt)