Aleo Solar muss weiter sparen

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Auf der Hauptversammlung der Aleo Solar AG hat die Unternehmensführung von den Aktionären Unterstützung für ihren Sparkurs erhalten. Vorstand und Aufsichtsrat seien mit der notwendigen Mehrheit entlastet worden, teilte der Photovoltaik-Hersteller mit. „Unser negatives Ergebnis 2011 zeigt, dass sich die Aleo Solar AG nicht vom Branchenumfeld abkoppeln kann“, sagte Vorstandschef York zu Putlitz. Es sei zudem mit einem weiteren Preisverfall zu rechnen, solange die massiven Überkapazitäten auf den weltweiten Photovoltaik-Märkten bestünden. Die Konsolidierung der Solarbranche dürfte also weitergehen, so die Erwartung von zu Putlitz. Er zeigte sich aber optimistisch, dass Aleo Solar die wirtschaftlich schwierige Phase überstehen werde. Der Hersteller arbeite dafür besonders an der Reduktion seiner Kosten. Derzeit würden unter anderem bestehende Lieferverträge für Solarzellen neu verhandelt. Aleo Solar habe auch „Maßnahmen aufgelegt,  um Verwaltungs- und Gemeinkosten zu senken“, so der Vorstandsvorsitzende weiter.

Erst vor gut einer Woche hatte Aleo Solar die Schließung seines Werks in Spanien zum Jahresende angekündigt. Davon sind 92 Mitarbeiter am Standort Santa Maria de Palautordera betroffen. Mit der Stilllegung des Werks in Spanien will Aleo Solar die Auslastung seiner Kapazitäten von rund 280 Megawatt am deutschen Standort in Prenzlau sicherstellen, wie es in der Ankündigung hieß. Der Photovoltaik-Hersteller hatte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 462 Millionen Euro erwirtschaftet; gleichzeitig aber auch einen EBIT-Verlust von 30,5 Millionen Euro verbuchen müssen. Auch für das laufende Geschäftsjahr erwartet Aleo Solar einen Verlust. (Sandra Enkhardt)

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