Geschäftsmann will Qimonda-Werk in Portugal kaufen

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Ein portugiesischer Geschäftsmann will einem Medienbericht zufolge das Qimonda-Werk in Porto übernehmen. Anschließend sollten mit Hilfe eines deutschen Solarspezialisten in der Fabrik Photovoltaik-Module produziert werden. Der Geschäftsmann Paulo Tomas will zum Erwerb des Werks in Vila do Conde ein deutsch-portugiesisches Konsortium gründen, wie es im Bericht des Rundfunksenders RTP hieß. Zudem würde derzeit mit der Regierung in Lissabon über Garantien zur Finanzierung der Übernahme in Höhe von 500 Millionen Euro verhandelt.

Das Werk solle nach der Übernahme umgerüstet werden. Auf den ehemaligen Halbleiterfertigungslinien sollen dann Photovoltaik-Module hergestellt werden. Das Konsortium wolle insbesondere Photovoltaik-Module der dritten Generation in dem Werk fertigen lassen, hieß es in dem Medienbericht weiter.

Qimondas Pressestelle sowie der Insolvenzverwalter Michael Jaffe wollten den Medienbericht nicht kommentieren. Derzeit würden Gespräche mit einer Reihe potenzieller Investoren geführt, hieß es. Qimonda hatte Ende Januar beim Amtsgericht München Insolvenz angemeldet.(SE)

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