Im Januar, April und Mai lag der Anteil von Photovoltaik, Windkraft und Co. angesichts günstiger Witterungsbedingungen sogar bei 43 Prozent am Bruttostromverbrauch. Auf das Gesamtjahr hochgerechnet erwartet BDEW und ZSW bei durchschnittlichen Windbedingungen, dass der Anteil bei 38 Prozent bleiben wird. Den größten Zuwachs in diesem Jahr bisher verzeichnete die Photovoltaik.
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert Perowskit-Solarzellen-Forschung mit 2,3 Millionen Euro pro Jahr. Das Karlsruher Institut für Technologie wiederum hat herausgefunden, dass bei der Absorption von Licht gebundene Elektron-Loch-Paare entstehen können. Diese lassen sich jedoch für den Stromfluss leicht genug trennen und verstärken außerdem die Absorption. Das Blei in den Perowskit-Solarzellen wirkt sich nur schwach auf die Umwelt aus, meldet Oxford PV auf Grundlage einer entsprechenden Studie.
Die Forscher aus Stuttgart und Paris wollen bei der Weiterentwicklung der Photovoltaik-Technologie zusammenarbeiten. Sie schlossen eine zunächst auf fünf Jahre befristete Kooperationsvereinbarung.
An der Machbarkeitsstudie für das geplante Werk mit 1,7 Gigawatt Jahreskapazität haben seit 2015 das Fraunhofer IPA, das Fraunhofer ISE, Viridis-Iq und das ZSW gearbeitet. Das Projekt wird vom lokalen Wasserkraftproduzenten ITAIPU in Zusammenarbeit mit dem brasilianischen Industrieverband von Parana sowie Unterstützung der deutschen Vereinigung Solar Cluster Baden-Württemberg vorangetrieben.
Die Fortschritte der Bundesländer bei der Energiewende soll der am Donnerstag veröffentlichte Bundesländervergleich Erneuerbare Energien transparent machen. Der bisherige Spitzenreiter Bayern erreicht dabei nur noch Platz drei – hinter Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern.
Die gebäudeintegrierte Photovoltaik in Deutschland steht erst am Anfang. Das ZSW will CIGS-Dünnschichtmodule für diesen Anwendungsbereich nun kommerziell attraktiv machen.
Nach Auswertung des ZSW gab es in den ersten drei Monaten des Jahres Neuzulassungen für mehr als 5000 reine Elektroautos und mehr als 5250 Hybrid-Fahrzeuge. Das ist ein Rekordzuwachs in Deutschland.
Nach vorübergehender Dunkelflaute im Januar und Rekordeinspeisung im März haben die Erneuerbaren-Energien-Anlagen im ersten Quartal insgesamt deutlich mehr Strom geliefert als noch im Vorjahreszeitraum. Die Photovoltaik-Anlagen erzeugten rund sechs Milliarden Kilowattstunden Solarstrom zu Jahresbeginn – ein Plus von 29 Prozent.
Mit selbstlernenden Algorithmen will das Forschungsinstitut ein umfassendes Abbild der Energieflüsse im Stromnetz erstellen. Das Verfahren soll helfen, die Einspeisung von Photovoltaik und Windkraft sowie das Verhalten von Nutzern genauer vorherzusagen.