Beim „Bundesländervergleich Erneuerbare Energien“ von AEE, DIW Berlin und ZSW schneiden Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg im Gesamtranking besonders gut ab. Bei der Nutzung des Photovoltaik-Potenzials liegen Bayern und Sachsen-Anhalt vorn.
Photovoltaik, Windenergie und andere regenerative Quellen haben in diesem Zeitraum in Deutschland insgesamt rund 183 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt und damit die Kohlekraftwerke klar überrundet. Das zeigt eine erste Auswertung von ZSW und BDEW.
Der Halbleiter-Doppelpack soll Tandemsolarzellen ermöglichen, die ein Wirkungsgradpotenzial von über 30 Prozent und alle Vorteile der Dünnschicht-Technologie bieten. An dem Forschungsprojekt sind das ZSW, das KIT und das Unternehmen Nice Solar Energy beteiligt.
Die ersten sechs Monate sind noch gar nicht ganz vorbei. Trotzdem wagen sich ZSW und BDEW bereits mit vorläufigen Berechnungen zum Bruttostromverbrauch an die Öffentlichkeit. Der neue Rekord ist aus ihrer Sicht nur eine Momentaufnahme, die vor allem auf günstige Witterungsbedingungen zurückzuführen sind.
Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben die Bewerbung übernommen. Das Land will für die Forschungsfertigung 185 Millionen Euro eigene Mittel bereitstellen.
Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) melden damit einen Rekordwert für die Jahreszeit. Gegenüber dem ersten Quartal 2018 haben Photovoltaik und Wind zudem um 25 Prozent zugelegt.
Bis zu 3,5 Milliarden Euro an EEG-Förderung könnten bis 2030 eingespart werden, wenn mehr Photovoltaik-Freiflächenanlagen – auch auf landwirtschaftlichen Flächen – gebaut werden. Für einen verstärkten Ausbau von Solarparks werden nach den Berechnungen des ZSW und Bosch & Partner nur maximal 0,32 Prozent der verfügbaren Ackerflächen benötigt.
Aus Sicht der Genossenschaft sind die Berechnungen des ZSW, wonach es eine Überförderung von Photovoltaik-Dachanlagen ab 40 Kilowatt gibt, falsch. Das Kürzungsvorhaben des Bundeswirtschaftsministeriums beruhe daher auf falschen Annahmen.
Der grüne Wasserstoff soll die Verkehrswende voranbringen und günstiger machen. Die Wirtschaftlichkeit der Technologie soll nun im realen Betrieb erprobt werden.
Die Perowskit-Solarzelle stammt vom Imec, während das ZSW sein Know-how bei der CIGS-Dünnschichttechnologie einbrachte. Neben den beiden Forschungsinstituten waren auch die belgischen Organisationen Energyville und Solliance sowie das KIT beteiligt.