Die Leerlaufspannung gilt den Wissenschaftlern zufolge als Schlüssel zur Verbesserung des Wirkungsgrads. Sie zeige an, wie viel Energie innerhalb der Zelle durch sogenannte Rekombinationsprozesse verloren gehe.
Der Photovoltaik-Hersteller konnte die Spitzenwerte seiner Cadmiumtellurid-Dünnschichtmodule erheblich auf 15,4 Prozent steigern. Die Universität Coburg hat das Ergebnis unabhängig bestätigt.
Gemeinsam mit Partnern haben die Freiburger Wissenschaftler eine Tandemsolarzelle kreiert, bei der die Halbleiterschichten direkt auf das Silizium gewachsen wurden. Die Mehrfachsolarzellen sollen künftig deutlich höhere Wirkungsgrade erreichen und damit die Basis für eine neue Generation der Photovoltaik-Technologie sein.
Die theoretische Grenze für den Wirkungsgrad von Silizium-Solarzellen liegt wegen ihrer physikalischer Materialeigenschaften bei 29,3 Prozent. Mit einer Silizium-Multiplikatorsolarzelle mit organischen Kristallen wollen Forscher des Helmholtz-Zentrum Berlin diese Grenze auf rund 40 Prozent erhöhen.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller hat damit nach eigenen Angaben einen neuen Weltrekord aufgestellt. Erst im vergangenen Jahr hatte Jinko Solar den Rekord auf bis zu 23,45 Prozent verbessert.
Die niederländischen Forscher erreichten den neuen Rekord auf einer 144 Quadratzentimeter großen Aperturfläche. Der stabilisierte Modulwirkungsgrad lag bei 13.8 Prozent.
Im pv magazine Speichervergleich setzt sich die B-Box H 6.4 mit einem System Performance Index von 89,2 Prozent an die Spitze. Interessant ist vor allem der Vergleich mit dem größeren System des gleichen Herstellers.
Fragen und Antworten: Ein System, das zur Leistung der Photovoltaik-Anlage und zum Haushaltsprofil passt und gegebenenfalls mitwachsen kann, kann seinen hohen Wirkungsgrad am besten ausspielen und verursacht dem Zweck angemessene Herstellungs- und Umweltkosten. Aber genügt es, nur seinen Haushaltsverbrauch zu decken? Denn mehr Solarstrom ist besser für die Umwelt. Solche und andere Fragen bewegten die Teilnehmer des pv magazine-Webninars. Die offen gebliebenen Fragen beantwortete Initiativpartner Solarwatt im Nachgang.
Der alte Rekord war erst im Oktober erreicht worden. Nach Angaben von Jinko Solar sind die neuen Wirkungsgrade auf die innovativen Applikationen im Produktionsprozess zurückzuführen, die der chinesische Photovoltaik-Hersteller mittlerweile einsetzt.
Erst vor wenigen Monaten vermeldeten die Freiburger Wissenschaftler einen neuen Wirkungsgradrekord. Die Verwendung von hochreinem Silizium des Projektpartners Wacker Chemie sowie gezielte Anpassungen bei der Kristallisation und bei den Zellprozessschritten haben die weitere Effizienzsteigerung ermöglicht.