Der chinesische Photovoltaik-Hersteller hat einen Weltrekord für eine großformatige, kontaktpassivierte Solarzelle erzielt. Das vom Institut für Solarenergieforschung in Hameln bescheinigte Ergebnis übertrifft den bisherigen Rekord des Unternehmens um fast 0,6 Prozent.
In einem Verbundprojekt konzentrieren sich die Wissenschaftler auf den Wirkungsgradverlust durch Beleuchtung bei erhöhter Temperatur. Das Phänomen gilt als wichtige Ursache, Mechanismus und Ursachen sind aber noch nicht ausreichend erforscht.
Die Wissenschaftler haben eine Titandioxid-Schicht mit Graphen dotiert, um die chemische Stabilität zu verbessern. Die Tandemzelle besteht aus zwei getrennt voneinander hergestellten Teilzellen.
Der Wirkungsgrad der mit einem Standard-M2-Wafer hergestellten Zelle ist durch ein verbessertes busbarfreies Siebdruck-Metallisierungsverfahren um 0,7 Prozent gesteigert worden. Dieses Verfahren basiert auf Heterojunction-Prozessen, die mit Fertigungsanlagen des Schweizer Technologiekonzerns Meyer Burger entwickelt wurden. Das ISFH hat das Ergebnis nach Enel-Angaben bestätigt.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller hat den Wirkungsgrad seiner monokristallinen Solarmodule damit um rund zwei Prozent seit Beginn 2018 gesteigert. Das TÜV Rheinland hat den Wert bestätigt.
Der TÜV Rheinland hat den Rekord unabhängig bestätigt. Die aktuelle Entwicklung basiert auf einer Technologie-Roadmap, die Manz bereits im Jahr 2011 mit Unterstützung des ZSW aufgestellt hat. Nun gilt es die Forschungserfolge in die Massenfertigung zu überführen.
Das Institut für Solarenergieforschung hat die Wirkungsgradsteigerung des chinesischen Photovoltaik-Herstellers bestätigt. Nach Angaben von Trina Solar ist es ein Weltrekord für die Gesamteffizienz einer gegossenen monokristallinen Solarzelle.
Auf der EU PVSEC stellten die Berliner Forscher ihre neueste Entwicklung vor. Den hohen Wirkungsgrad für die Perowskit-CIGS-Tandemsolarzelle erreichten sie durch eine Zwischenschicht aus organischen Molekülen.
Bis zum Jahresende strebt der deutsche Photovoltaik-Hersteller eine weitere Leistungssteigerung an. Er sieht sich mit seinen effizienteren Modulen in der Lage mit der asiatischen Konkurrenz zu konkurrieren. Derzeit wird nach Investoren gesucht, um neue Fabriken zu bauen.
Bislang erreicht der Schweizer Photovoltaik-Anlagenbauer auf seinen standardisierten HJT-Anlagen einen Wirkungsgrad von über 24,2 Prozent. Von Meyer Burgers SWCT-Zellverbindungstechnologie wurde bislang mehr als ein Gigawatt verkauft.