Die interaktive Datenbank soll den jeweils aktuellen Bestand aller Power-to-X-Anlagen in Deutschland zeigen. Zudem stellt sie die Wertschöpfungsketten von grünem Wasserstoff in den einzelnen Regionen dar.
Potenzielle Risiken rund um die Produktion, die Lagerung und den Transport von Wasserstoff müssen proaktiv gemanagt werden müssen, so die Allianz. Sie rechnet mit einer hohen Nachfrage nach Versicherungen in diesem Bereich.
Die PwC-Strategieberatung Strategy& sieht die Wasserstoffwirtschaft als einen entscheidenden Eckpfeiler der Energiewende. Der globale Wasserstoffbedarf wird demnach bis 2030 auf 88 Millionen Tonnen und bis 2040 auf 137 Millionen Tonnen wachsen.
Am Wasserkraftwerk Eglisau-Glattfelden soll die 2,5 Megawatt-Produktionsanlage entstehen. In den kommenden Jahren plant der Energiekonzern einen schweizweiten Ausbau.
Das Gesamtinvestitionsvolumen liegt für das Verbundprojekt in Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Schleswig-Holstein bei 300 Millionen Euro. 52 Millionen Euro kommen als Förderung vom Bundeswirtschaftsministerium und weitere Zuschüsse werden erwartet. Insgesamt sind 50 Partner an dem Reallabor beteiligt, das die sich zum Ziel gesetzt hat, eine schnelle Dekarbonisierung in allen Sektoren zu demonstrieren.
Oder warum der Import von grünem Wasserstoff aus Afrika und Nahost unser Versorgungs- und Klimaproblem nicht lösen wird
Der Energieversorger will mit dem Projekt im brandenburgischen Rüdersdorf testen, ob die sichere Speicherung von grünem Wasserstoff in unterirdischen Hohlräumen möglich ist. Der Grundstein ist gelegt. Die Erkenntnisse sollen dann auf die großtechnische Speicherung in Salzkavernen übertragen werden.
Grüner Wasserstoff wird zur Mitte des Jahrhunderts in vielen Ländern günstiger sein als Erdgas. Dazu trägt maßgeblich die Kostenentwicklung und der weitere Ausbau der Photovoltaik bei.
Mit der Membran-Technologie lassen sich die beiden Stoffe kostengünstig und effizient von einander trennen, nachdem der grüne Wasserstoff durch das Erdgasnetz zu den Verbrauchern transportiert wird. Die Lösung entsteht im Zuge der Projektinitiative „Hypos“.
An dem europäischen Konsortium sind Arcelor Mittal Bremen, EWE, FAUN, Gasunie, swb und Tennet als Industriepartner beteiligt. Sie wollen die Wasserstofftechnologie im Markt integrieren und skalieren. Bis 2026 sollen bis zu 400 Megawatt Elektrolyse-Kapazitäten aufgebaut werden.