Der Deutschen Rohstoffagentur zufolge gibt es für Spezialmetalle wie Iridium und Scandium bereits heute eine hohe Angebotskonzentration und hohe Versorgungsrisiken. Weniger angespannt ist die Lage demnach bei Yttrium und Titan.
In Lingen soll noch im Januar eine Pipeline für Wasserstoff errichtet werden. Eine Reihe von Unternehmen erhält dafür Zuschüsse vom Bundesforschungsministerium, mit dem Ziel einige Hürden hinsichtlich beim Transport von Wasserstoff zu nehmen.
Ein Gruppe Forschender des DESY-Forschungsinstitut hat sich mit einer neuen Methode zur Einspeicherung von Wasserstoff befasst. Dabei setzen sie auf Nanostrukturen, anstatt auf hohe Drücke und niedrigere Temperaturen.
Eine ganze Reihe von Legislativvorschlägen gab Brüssel bekannt. Die EU-Kommission will damit eine Vorreiterstellung in der Wasserstoffwirtschaft sichern und will dazu auch eine eigene Behörde etablieren. Außerdem sollen Netzentwicklungspläne innerhalb der EU harmonisiert und auf Wasserstoff ausgelegt werden. Erdgas-Lieferverträge über 2049 hinaus sollen laut Kommissionsvorschlag nicht verlängert werden.
Neuen Forschungsergebnissen zufolge könnte grüner Wasserstoff in Deutschland nun mit aus fossilen Brennstoffen hergestelltem Wasserstoff konkurrieren. Forschende der Fachhochschule Köln haben sechs verschiedene Szenarien für alkalische und Protonenaustauschmembran Elektrolyseure untersucht. Mit netzgekoppelten Photovoltaik-Anlagen betriebene alkalische Elektrolyseure werden als die kostengünstigste Option identifiziert.
Die Dächer der Hauptstadt bieten Platz für zwölf Gigawatt Photovoltaik. Doch ohne die Hilfe von Brandenburg wird die Hauptstadt den Energiebedarf von Strom, Verkehr und Wärme nicht eigenständig durch erneuerbare Energie decken können. Windkraft und Photoovltaik müssen auch im Umland Berlins massiv ausgebaut werden. Beim Thema Wasserstoffspeicher haben die Autoren der Studie Salzkavernen in Brandenburg in Betracht gezogen.
Noch gibt nur wenige Tankstellen, an denen auch Wasserstoff getankt werden kann in Deutschland und Europa. Doch nach und nach entstehen immer mehr. Der Ort für diese Tankstelle ist nicht zufällig gewählt, denn Schwerlasttransporter, die zwischen Berlin und Stettin pendeln, kommen auch an Prenzlau vorbei.
Die Deutsche Bahn und Siemens Mobility arbeiten daran, die dieselelektrischen Loks auf den nicht-elektrifizierten Teilen des Schienennetzes durch Wasserstoffzüge zu ersetzen. Der Produzent des grünen Wasserstoffs für eines dieser Projekte wurde nun ausgewählt.
Die beiden Partner haben das Hybridsystem mit einer Systemleistung von bis zu 240 Kilowatt für Shell New Energies konzipiert. Es soll netzunabhängig Strom bereitstellen.
Der Fahrplan für die Dekade steht. Zumindest beim Energieversorger RWE. Er sieht vor die bisherigen Kapazitäten in erneuerbare Energie deutlich zu steigern. Die Photovoltaik-Kapazitäten sollen dabei um den Faktor 8 vergrößert werden.