Drei Betreiber von Ladestationen hat der Verbraucherzentrale Bundesverband jetzt wegen Verstößen gegen die Preisangabenverordnung abgemahnt. Um für mehr Transparenz zu sorgen, sei der Plan des Bundeswirtschaftsministeriums zu begrüßen, wonach Ladesäulenbetreiber die Bezahlung mit Debit- und Kreditkarte anbieten müssen.
Insgesamt elf Verbände haben ihre Forderungen aus ihrem 7-Punkte-Plan erneuert. Die Bundesregierung hatte bereits im vergangenen Jahr eine Novellierung der Förderung zugesagt, die jedoch bis zum heutigen Tage auf sich warten lässt.
Der Verbraucherzentrale Bundesverband und der Handelsverband Deutschland erwarten keinen spürbaren ökonomischen oder ökologischen Effekt aus dem Einfrieren der EEG-Umlage für die kommenden zwei Jahre. Sie fordern ein mutigeres Handeln der Regierung.
Die geschädigten Kunden des insolventen Energieversorgers können sich kostenlos beim Bundesamz für Justiz für die Klage registrieren – bis 27. März müssen es insgesamt 50 Anmeldungen sein. Die mündliche Verhandlung ist für Juni geplant.
Die Pleite gehört zu den größten im Energiebereich, die es in jüngster Vergangenheit gab. Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat nun eine Musterfeststellungsklage wegen fehlerhafter Endabrechnungen seitens des Insolvenzverwalters eingereicht, da der Neukundenbonus bei der Erstellung nicht berücksichtigt wurde.
Während die beteiligten Politiker ihre beschlossenen Maßnahmen feiern, gibt es von Erneuerbaren-, Umwelt- und Verbrauchervereinigungen viel Kritik. Diese glauben nicht, dass damit wirklich signifikant CO2-Emissionen eingespart werden können.
Während Verbrauchervertreter jubeln und eine rasche Entlastung bei den Netzentgelten fordern, ist für die Netzbetreiber das Urteil angesichts der Bedeutung des Energienetzes für die Herausforderungen der Energiewende ein falsches Signal.
Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat eine Studie zu den finanziellen Auswirkungen einer verstärkten Kopplung der Sektoren Strom und Wärme für private Haushalte vorgelegt. Dabei zeigt sich, dass es unter bestimmten Voraussetzungen kostenneutral möglich ist. Für eine wirklich erfolgreiche Energiewende müssten die rechtlichen Rahmenbedingungen für die energetische Gebäudesanierung aber noch verbessert werden.
Nach einer Umfrage des Verbraucherzentrale Bundesverbands würden etwa Dreiviertel der Bürger Photovoltaik-Mieterstrom nutzen wollen. Doch mit dem Energiesammelgesetz droht eine deutliche Absenkung des Zuschlags, der bislang noch kaum die Nachfrage nach Photovoltaik-Mieterstrom angereizt hat.
Für private Haushalte sind die durchschnittlichen Grundpreise für Netznutzung in den vergangenen fünf Jahren um 63 Prozent gestiegen. Die Verbraucherschützer wollen diesem Trend mit konkreten Maßnahmen entgegenwirken und haben ein Positionspapier dazu erarbeitet.