Das neue Gemeinschaftsunternehmen von Naga Solar, der AGP Group und Hartree Partners die Photovoltaik-Freiflächenanlagen in den drei europäischen Ländern entwickeln. Sie sollen über Stromabnahmeverträge mit Energieversorgern und Unternehmen finanziert werden. Für institutionelle Investoren ergeben sich nach Einschätzung des Joint Ventures damit Anlagemöglichkeiten von mehr als einer Milliarde Euro.
Das Projekt ist das erste seiner Art in Polen. Die Photovoltaik-Freiflächenanlage soll eine Leistung von 64,4 Megawatt haben – Rekord für das Land. Die Installation soll im ersten Halbjahr dieses Jahres abgeschlossen sein.
Statkraft wird die Bahn mit Strom aus ausgeförderten Windparks beliefern. Dazu schlossen sie einen PPA ab, der den wirtschaftlichen Weiterbetrieb von 70 Windkraftanlagen in Deutschland sichert. Auch Naturstrom schloss jüngst Stromabnahmeverträge mit Betreibern von Windparks, die aus dem EEG gefallen sind, und wird mit dem Strom mehr als die Hälfte seiner Haushaltskunden beliefern.
Gemeinsam mit IWB will der Schweizer Energiekonzern das Photovoltaik-Kraftwerk mit 2,2 Megawatt nun installieren. Die Supermarktkette Denner wird den Solarstrom für 20 Jahre beziehen, wofür nun auch der Stromabnahmevertrag unterzeichnet wurde. Dennoch ist das Projekt wegen der unzureichenden Rahmenbedingungen in der Schweiz nicht wirtschaftlich.
Die Marktoffensive Erneuerbare Energien will Impulse zur Entwicklung eines nachfragegetriebenen Marktes für langfristige direkte Stromlieferverträge in Deutschland setzen. Initiiert wurde sie von der Deutschen Energie-Agentur dena, dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und dem Klimaschutz-Unternehmen e.V.
Die Corona-Pandemie legte den Markt für förderfreie Photovoltaik-Anlagen vorübergehend lahm und zwar europaweit. Doch zum Jahresende nahm die Nachfrage nach Projekten, die über Stromabnahmeverträge finanziert werden, nochmal richtig Fahrt auf. Pexapark schätzt, dass europaweit PPAs für rund 10 Gigawatt Erneuerbaren-Leistung geschlossen wurden, wobei die Photovoltaik unter den erneuerbaren Technologien dominierte.
Es ist geplant, vier Solarparks zu installieren. Der erwartete Ertrag von bis zu 414 Millionen Kilowattstunden Solarstrom soll über langfristige Stromabnahmeverträge an Verbraucher und Unternehmen geliefert werden.
Der Solarpark soll im ersten Halbjahr 2021 entstehen und eine Leistung von 28 Megawatt haben. Vattenfall schloss mit Bosch einen PPA über die Lieferung eines 10-Megawatt-Anteils ab.
Die Laufzeit des Stromabnahmevertrags liegt bei 30 Jahren. Die Enerparc-Tochter Sunnic wird sich um die vertragsgemäß vereinbarte Lieferung von 80 Gigawattstunden Solarstrom jährlich kümmern.
Die Laufzeit des Stromabnahmevertrages liegt bei zehn Jahren. Die neun Standorte des deutschen Pharmakonzerns in Spanien werden damit ab 2022 mit 100 Prozent Ökostrom versorgt.