Frankreichs Zehn-Maßnahmen-Plan zur Förderung der Solarenergie umfasst neue und bestehende Bestimmungen. Er soll im ganzen Land die Installation von mehr als drei Gigawatt Photovoltaik pro Jahr bis Ende 2025 unterstützen.
38 Prozent des Stroms kam 2020 aus erneuerbaren Quellen, für 37 Prozent wurden fossile Brennstoffe genutzt. Das zeigt der aktuelle Bericht zur Energieunion, den die Europäische Kommission jetzt vorgelegt hat.
Bis Ende Juli wurden in diesem Jahr fast 2,9 Gigawatt Photovoltaik-Leistung zugebaut, hat die AGEE-Stat ermittelt. Das sind gut fünf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Nach der Entwicklung des Photovoltaik-Projekts hat Hanwha Q-Cells eine 100-prozentige Beteiligung an einen internationalen institutionellen Solarfonds von Nextenergy Capital verkauft. Der Solarpark soll bis zum zweiten Quartal 2022 fertiggestellt sein.
Das Umweltministerium des Bundeslandes verlängert das 2018 aufgelegte Förderprogramm zur Stärkung des Photovoltaik-Ausbaus um weitere drei Jahre. Die Antragsfrist läuft noch bis zum 18. Oktober.
Einem aktuellen Papier zufolge schreibt die Partei der Photovoltaik eine besondere Rolle für das Erreichen der Pariser Klimaziele zu. Kritiker sehen darin lediglich eine unverbindliche Stichwortsammlung, die für keine Wählergruppe unbequem sei.
Insgesamt prognostizieren die Analysten, dass sich in China die Kapazität der erneuerbaren Energien ohne Wasserkraft im Laufe des Jahrzehnts auf 1772 Gigawatt erhöht. Das wäre etwa eine Verdreifachung im Vergleich zu 2020.
Die Münchner Staatsregierung geht davon aus, dass das geplante Ausbauziel von 3200 Megawatt Photovoltaik bis 2022 voraussichtlich deutlich übertroffen wird. In Thüringen wiederum sind auch dank des Förderprogramms „Solar Invest“ viele neue Photovoltaik-Anlagen in den vergangenen Monaten installiert worden.
Beim Strom stammte 2020 bereits fast 50 Prozent des Verbrauchs aus erneuerbaren Quellen, beim gesamten Energieverbrauch waren es jedoch nur 17 Prozent. Um neben der Stromwende auch eine Industrie-, Wärme- und Verkehrswende zu erreichen, fordert der BDEW einen konsequenten Ausbau der erneuerbaren Energien.
Auch bei Windenergie an Land soll das Ausbauziel steigen. Der Entwurf des „Klimaschutz-Sofortprogramms 2022“ trägt damit den verschärften Klimazielen Rechnung, die das Kabinett in seinem Klimaschutzgesetz formuliert hat. Zu den darin geplanten Schritten gehört zudem die Einführung einer bundesweiten Solarplicht für Neubauten und bei größeren Dachsanierungen.