Während negative Börsenstrompreise in Deutschland im Januar auf wenige Stunden begrenzt blieben und der Marktwert für Solarstrom nahezu den durchschnittlichen Börsenstrompreis erzielte, zeigte Spanien bereits ausgeprägte Überangebotsphasen. Ein einzelner Tag mit 15,5 Stunden an negativen Preisen traf dort nahezu die gesamte Photovoltaik-Erzeugung.
In Deutschland wurde 2025 fast 16 Prozent des Solarstroms in Stunden mit negativen Preisen erzeugt. In einzelnen Monaten und Tagen waren es sogar deutlich mehr als die Hälfte der erzeugten Menge. Eine datenbasierte Auswertung zeigt das Ausmaß.
Grund für den Rückgang sind die geringeren Erträge der Windenergie und der Wasserkraft. Die Photovoltaik-Erzeugung legte dagegen um fast 14 Prozent zu. Der Anteil von Erdgas und Kohle im Strommix ist leicht gestiegen.
Retrospektive 2025: Das neue Solarspitzen-Gesetz ist verabschiedet und bringt gerade für Photvoltaik-Dachanlagen einige Änderungen mit sich. Im Podcast diskutieren wir mit Thomas Seltmann vom Bundesverband Solarwirtschaft wie die neuen Regeln funktionieren und wie sie sich auf dem Markt auswirken sollen. Was zunächst nachteilig klingt, bietet Betreibern auch interessante Chancen.
Angesichts des hohen Niveaus der Erzeugung aus Photovoltaik-Anlagen in weiten Teilen Europas gehen die Analysten davon aus, dass die negativen Preisstunden weiter deutlich zunehmen werden. Im ersten Halbjahr stiegen sie bereits in fast allen europäischen Ländern an – in acht davon gab es mehr als 300.
In 130 Stunden lag der Day-ahead-Börsenstrompreis in Deutschland im vergangenen Monat im negativen Bereich, in weiteren 28 Stunden bei 0 Euro pro Megawattstunde oder unwesentlich darüber. Bis Ende Mai waren in diesem Jahr bereits fast 250 Stunden mit negativen Strompreisen zu verzeichnen. Ein neuer Rekord zeichnet sich da ab, denn in den Monaten bis zum Herbst ist weiter mit hoher Photovoltaik-Einspeisung tagsüber zu rechnen.
Das neue Gesetz ist seit dem Frühjahr in Kraft und der Zubau von Dachanlagen ist weiter eingebrochen. Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie betont, dass sich deren Installation weiterhin lohnt und klärt dafür über wichtige Sachverhalte auf.
Das neue Solarspitzen-Gesetz ist verabschiedet und bringt gerade für Photvoltaik-Dachanlagen einige Änderungen mit sich. Im Podcast diskutieren wir mit Thomas Seltmann vom Bundesverband Solarwirtschaft wie die neuen Regeln funktionieren und wie sie sich auf dem Markt auswirken sollen. Was zunächst nachteilig klingt, bietet Betreibern auch interessante Chancen.
Seit 2023 reduziert sich jedes Jahr der Zahlungsanspruch von Photovoltaik-Freiflächenanlagen mit EEG-Vergütung bei auftretenden Negativstunden (EEG §100 Abs.1; §3 Nr.42a EEG). In diesem Jahr ist dies weiterhin bei drei aufeinanderfolgenden Stunden der Fall. Ab 2027 sinkt nach geltendem EEG der Zahlungsanspruch für all diese Anlagen null, wenn der Sportmarktpreis für die Dauer von mindestens einer […]
Einer Studie des Energie-Informationsdienstes zufolge gab es in Europa im Jahr 2024 insgesamt 4838 Zeiträume, in denen die Day-Ahead-Preise auf Null oder darunter fielen. Am häufigsten waren negative Preise in Finnland, Schweden und den Niederlanden.