Der Photovoltaik-Hersteller wollte ursprünglich die Jahreskapazität seiner Produktionslinien in diesem Jahr weiter hochfahren. Der Hochlauf verzögert sich aufgrund der anhaltenden Engpässe in den globalen Lieferketten.
Die 2,4-Megawatt-Anlage kann rechnerisch den Jahresbedarf des neuen Freiburger Stadions decken. Die Module kommen von Meyer Burger. Realisiert wurde das Projekt von einer Badenova-Tochter.
Das deutsche Unternehmen Paxos, dessen Solardachziegel von Meyer Burger gekauft und im vergangenen Jahr vorgestellt wurden, hat auf der Intersolar 2022 seine neuen Terrakotta-Solarziegel in Biberschwanzform präsentiert.
Im nächsten Jahr will der Schweizer Photovoltaik-Hersteller am sächsischen Standort in Freiberg eine Kapazität von 1,4 Gigawatt erreichen. Der geplante Aufbau eines Modulwerks in den USA mit 400 Megawatt Jahreskapazität wird ebenfalls weiter verfolgt.
Die Geschäftszahlen für 2021 spiegeln die Herausforderungen der Wandlung vom Anlagenbauer zum Zell- und Modulproduzenten des Schweizer Photovoltaik-Herstellers wider. Der Nettoumsatz reduzierte sich auf 39,9 Millionen Euro, was zu Verlusten beim Jahresergebnis führte. Dennoch ist Meyer Burger weiterhin liquide und will mit einem neuen Modell den Ausbau seiner Produktionsstandorte in Deutschland und USA beschleunigen.
Auf dem Rasen des Europa-Parks kickt der SC Freiburg um den Einstieg ins europäische Geschäft, auf dem Dach sollen Photovoltaik-Module von Meyer Burger für einen weiteren Meilenstein sorgen. Das dort geplante 2,4-Megawatt-Kraftwerk wird den beteiligten Unternehmen zufolge die weltweit größte Solaranlage auf einem Stadiondach sein.
Bis Ende 2022 will der Photovoltaik-Hersteller die Produktion in den USA hochfahren. Die Fabrik soll in der Endstufe eine jährliche Produktionskapazität von 1,5 Gigawatt haben.
Ein überdurchschnittlicher Krankenstand führt dazu, dass der Photovoltaik-Hersteller voraussichtlich bis Ende Januar 2022 nur mit eingeschränkter Kapazität produzieren wird. Außerdem hat Meyer Burger die Kunden informiert, dass die Preise für seine Solarmodule im kommenden Jahr steigen. Die Produktionseinschränkungen wirken sich zudem negativ auf den Umsatz im laufenden Geschäftsjahr aus.
Die sechsetagigen Anlagen enthalten ein mehrstufiges Laminierungskonzept. Es soll eine effiziente und höchst wirtschaftliche Fertigung von Solarmodulen ermöglichen, wie es von dem Photovoltaik-Zulieferer heißt.
Die The Smarter E Europe fand diese Woche in München statt. Zwar war die 30. Iteration der Photovoltaik-Messe vergleichsweise „gemütlich“, doch der Besuch dürfte sich für viele Dank neuer Produkte und alter Bekannter trotzdem gelohnt haben.