Sunnic Lighthouse hat mit Thyssenkrupp Steel einen langfristigen Stromabnahmevertrag aus neun Photovoltaik-Kraftwerken von Enerparc in Deutschland abgeschlossen. Auch Maxsolar meldet einen erfolgreichen PPA-Abschluss für Solarstrom aus zwei Photovoltaik-Anlagen, die noch im ersten Halbjahr in Betrieb gehen soll.
Im Oktober 2026 soll der Speicher im Wutzldorf in Betrieb gehen. Bereits jetzt vereinbarte Maxsolar mit Entrix eine Kooperation zur Vermarktung und Optimierung des Systems.
Die Absichtserklärung sieht die Realisierung von Projekten in Deutschland mit mehr als 100 Megawatt im Jahr vor. Der Baubeginn für das erste gemeinsame Photovoltaik-Projekt, das unter die neue Vereinbarung fällt, ist noch für das erste Halbjahr geplant.
Beide Unternehmen wollen ihre bestehende Partnerschaft vertiefen, um vor allem Synergien bei der Beschaffung und Realisierung von Speicherprojekten zu heben.
Der Verteilnetzbetreiber hat mit dem Projektierer einen Dienstleistungsvertrag abgeschlossen. Maxsolar sicherte sich den Zuschlag für den Batteriespeicher mit 5 Megawatt Leistung und 25 Megawattstunden Kapazität in Wutzldorf in einer Ausschreibung.
In Bundorf hat das bayerische Unternehmen einen Hypercharger eröffnet. Parallel startet in Riedenheim der Bau eines Umspannwerks für einen 70-Megawatt-Solarpark.
Bis Ende nächsten Jahres soll der Solarpark in Betrieb gehen. Dafür wird Maxsolar auch noch ein Umspannwerk in Holheim errichten.
Es ist das bislang wohl größte gekoppelte Projekt von Photovoltaik, Wärmeerzeugung und Elektromobilität in Deutschland. Nach dem Solarpark ist in Bundorf nun auch das angeschlossene Fernwärmesystem in Betrieb sowie erste Ladesäulen für Elektroautos.
Der Abnahmevertrag hat über die Laufzeit von zehn Jahren ein Volumen von insgesamt 150 Gigawattstunden. Der Strom stammt aus dem 13-Megawatt-Bürgersolarpark Kraiburg am Inn.
Ende September plant Maxsolar die feierliche Inbetriebnahme. Parallel befindet sich das stromgeführte Fernwärmenetz noch im Bau.