Die frischen Mittel will das bayerische Unternehmen nutzen, um vorwiegend Photovoltaik-Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von zwei Gigawatt in den nächsten fünf Jahren in Deutschland zu realisieren. Dazu braucht es unter anderem auch mehr eigene EPC-Kapazitäten.
Die Versorgung erfolgt vor allem über eine Wärmepumpe und einen Elektrokessel, die mit Strom aus einem lokalen Solarpark gespeist werden. Der solare Deckungsgrad der Wärmeversorgung beträgt 60 Prozent. Planung und Umsetzung liegen bei Maxsolar.
Insgesamt wird das Photovoltaik-Kraftwerk eine Leistung von 125 Megawatt haben und soll mit einem Fernwärmenetz gekoppelt werden. Trina Solar liefert seine bifazialen Vertex-Module für den Solarpark in Bundorf, der bis Mitte 2023 am Netz sein soll.
Das Investitionsvolumen liegt bei mehr als 85 Millionen Euro. Knapp ein Drittel des Solarparks wird als Bürgerenergieprojekt realisiert. Außerdem ist geplant, Ladesäulen zu installieren und den Solarstrom für die Wärmeversorgung zu nutzen.
Das geplante Photovoltaik-Kraftwerk in Unterfranken ist einstimmig von der Gemeindevertretung bewilligt worden. Baubeginn des Solarparks mit einem Investitionsvolumen von mehr als 85 Millionen Euro soll noch in diesem Jahr sein.
Mit dem frischen Kapital will der bayerische Projektierer von Photovoltaik- und Speicherkraftwerken sein Geschäft weiter ausbauen. Es soll perspektivisch nicht nur auf Deutschland und Österreich beschränkt bleiben. Maxsolar will sein Angebot an gewerblichen und industriellen Kundenlösungen basierend auf Photovoltaik, Speichern und Ladeinfrastruktur zudem erweitern.
Die Laufzeit des Stromabnahmevertrags beträgt fünf Jahre. Die installierte Gesamtleistung der zwei Photovoltaik-Anlagen liegt bei 10,3 Megawatt, die einer Speicherkapazität von mehr als 7 Megawattstunden gekoppelt sind.
Die Treibhausgasminderungsquoten verpflichten Mineralölkonzerne dazu Ladestrom für die Elektromobilität zu zukaufen, um die eigene CO2-Bilanz aus dem Verkauf fossiler Brennstoffe etwas auszugleichen. Dabei ergeben sich Erlösoptionen die für einige mit Elektroauto spannend sein dürften. Eine Gruppe von Unternehmen bemängelt jedoch, dass das jetzige Design der THG-Quoten besser für den Ausbau der Photovoltaik genutzt werden sollte.
Der Solarpark ist an die Energiegenossenschaft Inn-Salzach übergeben worden. Die Bürger aus dem unterfränkischen Landkreis Haßberge können für 150 Euro Genossenschaftsanteile zeichnen. Der Solarstrom wird über einen PPA veräußert.
Maxsolar hat in einem pv magazine Webinar seine Pläne für Photovoltaik-Speicher-Kraftwerk in Reckertshausen präsentiert. Dabei plauderten Christian Mayr und Philipp Ruf von dem bayerischen Generalunternehmer aus dem Nähkästchen. Sie erklärten auch, was sich bei den Innovationsausschreibungen 2021 gegenüber der ersten Runde im Vorjahr ändert und welche Auswirkungen dies auf die Projekte haben wird.