Mit der Übernahme des EPC-Unternehmens Belectric sieht sich der Energiekonzern gut aufgestellt. Nach eigenen Angaben investiert Innogy derzeit in die Entwicklung von Photovoltaik-Projekten in Nordamerika, Deutschland und den Niederlanden.
Innogy hat sich am Dienstag von seinem Vorstands-Chef Peter Terium getrennt. Der Aufsichtsrat signalisierte dabei in einer Mitteilung Differnenzen in der Unternehmensstrategie. Erst vor wenigen Tagen hatte das Unternehmen die Gewinnprognose für 2017 gekappt.
Im laufenden Geschäftsjahr wird die Erneuerbaren-Tochter des Energiekonzerns hinter den eigenen Erwartungen zurückbleiben. Für das kommende Jahr geht Innogy von weiter rückläufigen Ergebnissen aus.
Das Geld soll in den Ausbau der Wachstumsmärkte Photovoltaik, Elektromobilität und Breitband fließen. Mit einer „4P“-Strategie will Innogy seine langfristige Wettbewerbsfähigkeit absichern.
Es soll sich um die größte Förderzusage des Bundes im Zuge des Ausbaus der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge handeln. Die Ladesäulen sollen in vier Bundesländern entstehen und kosten Innogy zufolge insgesamt 7,8 Millionen Euro.
Pünktlich zum IFA-Start kündigt der Energiekonzern dauerhafte Preissenkungen für sein Smart-Home-Zubehör an. Die Zentrale soll es künftig für unter 100 Euro geben.
Conjoule will über eine Blockchain-Plattform Photovoltaik-Anlagenbesitzer und Stromkunden miteinander ins Geschäft bringen. Tepco und Innogy Innovation Hub investieren jetzt 4,5 Millionen Euro in das deutsche Start-up.
In der Nähe von Worms sollen etwa 100 Smart-Meter-Gateways installiert werden. Mit dem Pilotvorhaben sollen Abläufe und Technik weiter optimiert werden.
Die Nachrichtenagentur hat aus Bankenkreisen erfahren, dass der deutsche Energiekonzern seinen Innogy-Anteil an den französischen Versorger Engie abgeben wird. Im Gegenzug soll die Ökostromtochter an Engie beteiligt werden.
Nach seinen Aussagen des Vorstandschefs Terium schließt die Belectric-Übernahme eine strategische Lücke. Innogy will nun verstärkt in Photovoltaik-Freiflächenanlagen investierten – vor allem international, aber auch in Deutschland.