Der chinesische Photovoltaik-Hersteller hat mit der Veröffentlichung seines Geschäftsberichts für 2017 erneut „erhebliche Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung des Geschäfts“ geäußert. Yingli versucht seine Gläubiger weiterhin von einem Restrukturierungsplan für seine Schulden zu überzeugen und fordert sie auf, kein Insolvenzverfahren einzuleiten. Insgesamt verzeichnete das Unternehmen 2017 einen Nettoverlust von 510 Millionen US-Dollar und Verbindlichkeiten von insgesamt 3,2 Milliarden US-Dollar. Es veröffentlichte auch keine Prognose für das laufende Jahr.
Der koreanische Photovoltaik-Hersteller steigerte im vergangenen Jahr den Absatz. Doch die sinkenden Verkaufspreise für Solarmodule schlugen auf den Umsatz. Das Ergebnis ist vor allem durch die Schließung der Waferfertigung belastet, die sich langfristig für Hanwha Q-Cells aber auszahlen soll.
Der Photovoltaik-Hersteller konnte im vergangenen Geschäftsjahr eine Wechselrichter-Leistung von 8,5 Gigawatt absetzen. Diesem Rekord steht ein Umsatzrückgang von über 50 Millionen Euro gegenüber. Trotzdem erreichte SMA mit einem Konzernergebnis von rund 30 Millionen Euro in etwa das Niveau von 2016.
Umsatz und EBIT hat der Hamburger Betreiber von Photovoltaik- und Windkraftanlagen im vergangenen Jahr stark gesteigert. Encavis übertraf sogar die eigenen Erwartungen.
Der Umsatz des Münchner Konzerns erhöhte sich um sechs Prozent. Auch das Polysilizium-Geschäft von Wacker Chemie legte im vergangenen Jahr weiter zu, wobei der Produktionsstillstand in den USA einen noch deutlicheren Anstieg verhinderte.
Nach Ansicht der Energiekonzerne wird der Deal beide Unternehmen stärken, die sich künftig auf ihre Kerngeschäfte konzentrieren sollen. Bis zu 5000 Arbeitsplätze sind durch die Übernahme des Innogy-Anteils von RWE bei Eon jedoch gefährdet. Eon veröffentlichte fast zeitgleich auch noch seine Geschäftszahlen für 2017.
Der Photovoltaik-Hersteller hat den Absatz seiner Wechselrichter im vergangenen Jahr weiter gesteigert. Umsatz und EBITDA gingen 2017 allerdings zurück. Das soll sich dieses Jahr wieder ändern.
Nach vorläufigen Zahlen hat der Schweizer Photovoltaik-Zulieferer 2017 sein Nettoergebnis bei einer leichten Umsatzsteigerung etwas verbessern. Dennoch rechnet Meyer Burger erneut mit einem deutlichen Verlust.
Mit zwei Wochen Verspätung hat Leclanché die Zahlen für das erste Halbjahr 2017 vorgelegt. Der Schweizer Energiespeicher-Anbieter meldet einen gestiegenen Umsatz und gesunkene Verluste.
Einer Analyse zufolge überraschen die kommunalen Energieversorger mit einem Gewinnzuwachs und legten im Jahr 2015 im Schnitt um die 6,9 Prozent zu. Bei vielen Versorgern sind jedoch die Schulden weiterhin zu hoch und das Eigenkapital zu gering.