Bereits kleine IT-Störungen und technische Ausfälle können weitreichende Konsequenzen haben, wenn Photovoltaik- und Windkraftanlagen zu virtuellen Kraftwerken zusammengeschlossen werden. Das Forschungsprojekt soll dafür sorgen, dass die dezentralen Kraftwerke resilienter werden.
Der frei zugängliche Atlas zeigt im Detail, wie groß die technischen und wirtschaftlichen Potenziale für die Produktion von grünem Wasserstoff sowie regenerativ erzeugten synthetischen Kraft- und Brennstoffen sind. Auch Faktoren wie die lokale Wasserverfügbarkeit, den Naturschutz, die Investitionssicherheit oder die Transportkosten haben die Forscher berücksichtigt.
Ein Konsortium aus industriellen und wissenschaftlichen Partnern hat sich zusammengetan, um eine unterbrechungsfreie Stromversorgung, die sich aus lokalen Erneuerbaren-Anlagen speist, in ganzen Arealnetzen zu ermöglichen. Dabei soll der gleiche Wechselrichter im Normalbetrieb auch netzdienliche Eigenschaften aufweisen.
Das neue Zentrum untersucht, wie sich mit Künstlicher Intelligenz Strom-, Wärme- und Verkehrssektor über automatisierte Entscheidungen verbinden lassen. Rund 100 Experten sollen hier den Einsatz von KI in der Energiewirtschaft erforschen.
Ziel des Projektes namens „Testbench“ ist es, Messergebnisse an den verschiedenen Prüfständen der Projektpartner besser vergleichbar zu machen. Die im Vorhaben gewonnenen Erkenntnisse sollen in den Normungsprozess eingebracht werden.
Das Fraunhofer IEE verwendet Wetterdaten, die für die Dauerbelastbarkeit von Übertragungsleitungen relevant sind. Es wurden zwei neue Algorithmen entwickelt, um lokale Hotspots zu identifizieren und die Gesamtauslastung der Netze zu erhöhen.
Smart Meter Gateways können Steuersignale an Photovoltaik-Anlagen, Batteriespeicher und andere Anlagen in der geforderten Zeit übertragen, zeigt der Test. Allerdings gibt es Diskrepanzen bei den regulatorischen Anforderungen an Smart Meter Gateways auf der einen und an Regelreserveschnittstellen auf der anderen Seite.
Die Universität Kassel hat eine Software entwickelt, die die Planung und den Betrieb von Stromnetzen mit Blick auf die fortschreitende Energiewende erheblich vereinfachen soll. Die Auslastung der Netze soll damit vorhersehbarer und planbarer werden.
Dem „Energiewende-Barometer“ von Fraunhofer IEE, ISE und ISI zufolge muss der Zubau in Deutschland bis 2030 jährlich 8,6 Gigawatt Photovoltaik- und 11,1 Gigawatt Windenergie-Leistung erreichen. Die Energiewende kann durch die Einsparungen bei Importen fossiler Energien finanziert werden, sind die Forscher überzeugt.
Die Zahl der öffentlichen Ladepunkte genügt dem BDEW zufolge zwar für den derzeitigen Bedarf, muss aber zügig ausgebaut werden, um die Klimaziele für 2030 zu erreichen. Das Fraunhofer IEE hat derweil zusammen mit Partnern das Forschungsprojekt „Ladeinfrastruktur 2.0“ gestartet.