Seit dem dritten Quartal 2017 haben Unternehmen weltweit 300 Millionen US-Dollar in Energie-Blockchains investiert, wie eine aktuelle Studie zeigt. Für komplexere Anwendungen wie dem Peer-to-Peer-Stromhandel ist die Technik allerdings noch nicht schnell und effizient genug.
Die bewilligte Fördersumme beläuft sich damit auf inzwischen 194 Millionen Euro. Weitere Brennstoffzellenautos sind im Februar nicht dazugekommen, hier haben bisher nur 16 Fahrzeuge die Kaufprämie erhalten. Im Fall Tesla prüft die Behörde immer noch.
Energieexperten sehen die größten Herausforderungen bei der Elektromobilität auf der Verteilnetzebene. Weniger Investitionsbedarf erwarten sie einer Studie zufolge bei den Übertragungsnetzen sowie auf der Erzeugungsebene.
Die bewilligte Summe für die Kaufprämie beläuft sich damit auf inzwischen 182 Millionen Euro. Im Fall Tesla prüft die Behörde weiter Rückforderungen der bereits ausgezahlten Fördergelder.
Der Strombedarf für die Elektromobilität ist überschätzt – denn mit dem Ende des Verbrennungsmotors sparen wir auch eine Menge Strom ein. Ein Gedankenexperiment.
Durch eine intelligente Steuerung des Ladens von Elektroautos lassen sich die Verteilnetze künftig deutlich entlasten. Die entsprechende Technik etwa von EEBus ist dabei kurz vor der Markteinführung. Trotzdem besteht unter den bisherigen Bedingungen für die Netzbetreiber ein Interessenskonflikt.
Die 19 Partner des Projekts „Fab4Lib“ wollen innerhalb von 18 Monaten den Weg für große Lithium-Ionen-Batteriefabriken in Deutschland bereiten. Ziel des Projekts ist eine modulare Produktionseinheit mit einer Kapazität von rund sechs Gigawattstunden pro Jahr, die dann als Prototyp für neue Fabriken genutzt werden kann.
Die Photovoltaik und künftig auch Elektroautos bringen die Niederspannungsnetze zunehmend an die Belastungsgrenze. Gemeinsam mit Industriepartnern hat der Ingenieur Stefan Lang einen Netzregler auf Basis konventioneller Netztechnik entwickelt, mit dem die Überlastung einzelner Leitungen verhindert werden soll.
In Kooperation mit dem schwedischen Autohersteller Uniti will der deutsche Energiekonzern den Markt für urbane Elektromobilität revolutionieren. Ab 2019 soll der futuristische Uniti One auf den Markt kommen und Eon will die Käufer des Elektroautos dann für fünf Jahre mit kostenlosem Solarstrom versorgen.
Der Verband hat auf einem Fachkongress seine Roadmap „Vom Netz zum System“ vorgestellt. Mit dem „ersten konkreten, vorausschauenden Arbeitsplan“ soll Strom etwa aus Photovoltaik- oder Windkraftanlagen langfristig sicher ins System integriert werden.