Die EnWG-Novelle, die der Wirtschaftsminister noch vor der vorgezogenen Neuwahl durch den Bundestag bringen will, enthält deutliche Erleichterungen für Photovoltaik-Heimspeicher. Die Betreiber sollen künftig Netzstrom laden und entladen können, ohne die EEG-Förderung zu riskieren.
Der Bundesverband Solarwirtschaft kritisiert den Gesetzesentwurf, in denen die Maßnahmen aus der „Wachstumsinitiative“ nun eingeflossen sind, als in Teilen unverhältnismäßig und nicht zielführend. Zudem wird nach seiner Ansicht der notwendige Speicherzubau nicht ausreichend erleichtert.
Mit dem Projektportfolio baut der Projektierer gleich zwei Anlagentypen, die für den polnischen Markt eher untypisch sein dürften. Ein-achsige Tracker waren in der Vergangenheit eher in südlicheren Regionen im Markt vertreten, wobei es auch hierbei Ausnahmen gibt. „Merchant“-Projekte haben keine Förderung, keinen PPA, sondern verkaufen ihren Strom ohne Absicherung gegen Preiskanibalisierung an der Strombörse.
Ein öffentlich organisierter An- und Verkauf von erneuerbarem Strom auf Basis von Differenzverträgen könnte einer Studie zufolge stabile Preise für Erzeuger und Verbraucher bringen. Bei Preisschocks auf dem Energiemarkt wäre der Pool ein Gegengewicht, um die Fehlsteuerung durch das Merit-Order-Prinzip auszugleichen.
Das selbstlernende System wird mit einem flexiblen Stromtarif und einem Tarif für Direktvermarktung angeboten. Dies soll für Betreiber von Photovoltaik-Anlagen ab ungefähr fünf Kilowatt Leistung eine Kombination aus Energiemanagement, einem dynamischen Bezugstarif und dem Zugang zur Strombörse bieten.
Die Anlage in Sachsen zählt mit einer Gesamtleistung vom mehr als 600 Megawatt zu den größten Solarparks Europas. Move On Energy hat die Anlage entwickelt, die Signal-Iduna-Tochter Hansainvest Real Assets finanziert.
Das Installationsunternehmen arbeitet dafür mit Lumenaza zusammen und bietet dessen Community-Lösung seinen Kunden an. Das Berliner Unternehmen startete sein neues Direktvermarktungsangebot in diesem Sommer.
Der Direktvermarkter zahlt Betreibern von Photovoltaik-Anlagen künftig einen Bonus, wenn sie im Falle eines Überangebots ihre Anlagen freiwillig abregeln lassen. Damit kann Next Kraftwerke seinen Photovoltaik-Pool noch stärker flexibilisieren.
Das Berliner Unternehmen hat eine Software-Plattform entwickelt, die es auch Betreibern kleiner Photovoltaik-Anlagen ermöglichen soll, unkompliziert am Strommarkt teilzunehmen. Octopus nutzt diese jetzt, um seinen Kunden die Direktvermarktung des Solarstroms zu ermöglichen.
Mit der Lumenaza-Community soll allen Anlagenbetreibern der Einstieg in die Direktvermarktung ermöglicht werden. Ein Erlösrechner zeigt, mit welchen Einnahmen die Betreiber von kleinen Photovoltaik-Anlagen rechnen können. Die Partner werden über ein Provisionsmodell beteiligt.