Im Dezember sind bei der Bundesnetzagentur nochmals neue Photovoltaik-Anlagen mit gut 157,8 Megawatt gemeldet worden. Knapp die Hälfte davon trugen die Freiflächenanlagen bei. Die Solarförderung bleibt auch in den kommenden drei Monaten stabil.
Die Übertragungsnetzbetreiber gehen in ihrem aktuellen Entwurf zum künftigen Energiesystem im Vergleich zum vorangegangenen Szenarienrahmen unter anderem von mehr erneuerbaren Energie aus. In den kommenden vier Wochen können sich interessierte Bürger und Institutionen im Konsultationsverfahren der Bundesnetzagentur zum Szenarienentwurf äußern.
Das Bundeskartellamt hat die Renditen für Strom- und Gasnetzbetreiber ab 2018 gesenkt. Dagegen haben 1100 der rund 1600 Betreiber in Deutschland geklagt. Lichtblick, der Bundesverband Neue Energiewirtschaft und Verbraucherschützer halten die neuen Sätze für vollkommen ausreichend. Am Mittwoch wird das Oberlandesgericht Düsseldorf über die Klage der Netzbetreiber entscheiden.
Am 1. Februar will die Bundesnetzagentur offiziell einen neuen Starttermin für das Marktstammdatenregister bekanntgeben. Die Meldepflicht für neue Photovoltaik-Anlagen und Batteriespeicher besteht dennoch.
Auch in der dritten Runde sind mehr als 90 Prozent der bezuschlagten Photovoltaik-Projekte fristgerecht realisiert worden. Die Bundesnetzagentur sieht in dem Ergebnis eine Verstetigung des Trends.
Die Bundesnetzagentur hat weitere Details zur ersten technologieoffenen Ausschreibung in Deutschland veröffentlicht. Stichtag für die gemeinsame Ausschreibung für Photovoltaik- und Windkraftanlagen ist der 1. April.
Der Gebotstermin ist der 1. Februar. Zudem kündigte die Behörde die erste gemeinsame Ausschreibung für Photovoltaik-Anlagen und Windparks an Land mit Gebotstermin 1. April 2018 an.
Damit lag die Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen über dem Niveau des Vormonats. Bis Ende Oktober sind bei der Bundesnetzagentur neue Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt rund 1465 Megawatt gemeldet worden, womit der Zubau der beiden Vorjahre fast erreicht ist.
Die deutschen Übertragungsnetzbetreiber streben für Regelenergie aus Speichern eine Mindestaktivierungszeit von 30 Minuten an. Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft sieht darin eine Wettbewerbsverzerrung.
Insgesamt 117,185 Megawatt Photovoltaik-Zubau meldet die Bundesnetzagentur für den September. Davon entfielen rund 11,38 Megawatt auf Freiflächenanlagen und 238,4 Kilowatt auf Photovoltaik-Mieterstromprojekte.