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Bundesnetzagentur

Photovoltaik-Sonderausschreibung: Durchschnittlicher Zuschlagswert bei 5,18 Cent pro Kilowattstunde

Insgesamt waren 51 Bieter mit Photovoltaik-Projekten mit einer Gesamtleistung von 301 Megawatt erfolgreich. Vor wenigen Tagen ändere die Bundesnetzagentur das Ausschreibungsprozedere und die Art der Veröffentlichung der bezuschlagten Projekte.

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Bundesnetzagentur ändert Ausschreibungsprozedere und setzt Strafzahlungen aus

Wegen der Corona-Pandemie ändert die Behörde die Modalitäten für die laufenden Ausschreibungen für Photovoltaik-, Windkraft-, Biomasse und KWK-Anlagen. Die laufenden und ausstehenden Ausschreibungen sollen durchgeführt und die Bieter informiert werden, aber keine öffentliche Bekanntmachung der Zuschläge erfolgen. Auch soll ein Verfallen der bereits gewährter Zuschläge infolge der Corona-Pandemie vermieden werden.

Bundesnetzagentur sieht bei knapp einem Fünftel der geplanten Netzausbau-Maßnahmen große Umweltauswirkungen

Insbesondere längere Neubau-Maßnahmen bringen häufig größere Eingriffe in die Umwelt mit sich. Netzverstärkungen sind dagegen in der Regel unproblematisch. Mit dem Umweltbericht zum Bundesbedarfsplan schließt die Bundesnetzagentur das Verfahren zur Bedarfsermittlung 2019-2030 ab.

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Zubau im Januar bei knapp 375 Megawatt – Neuberechnung lässt wieder mehr Luft zum 52-Gigawatt-Deckel

Im ersten Monat des Jahres sind vor allem viele kleinere Photovoltaik-Dachanlagen bei der Bundesnetzagentur gemeldet worden. Zudem hat die Behörde „neue Erkenntnisse über die installierte Leistung durch die Einführung des Marktstammdatenregisters“ gewonnen, weshalb plötzlich wieder etwas mehr Platz zum 52-Gigawatt-Deckel bleibt.

Photovoltaik-Ausschreibung mit neuem Rekord beim niedrigsten Gebotswert von 3,55 Cent pro Kilowattstunde

Die technologiespezifische Ausschreibung mit einem Volumen von 100 Megawatt war fast um den Faktor 5 überzeichnet. Das niedrigste Gebot betrug 3,55 Cent pro Kilowattstunde – ein neuer Rekord. Der durchschnittliche mengengewichtete Zuschlagswert lag mit 5,01 Cent niedriger als in der Runde zuvor.

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Photovoltaik-Zubau in Deutschland schrammt 2019 knapp an Vier-Gigawatt-Marke vorbei

Im Dezember sind nochmal Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 339,399 Megawatt neu bei der Bundesnetzagentur gemeldet worden. Der Brutto-Zubau summiert sich damit auf 3944 Megawatt – etwa ein Gigawatt mehr als noch 2018. Die Solarförderung sinkt in den kommenden drei Monaten wieder jeweils um 1,4 Prozent.

Übertragungsnetzbetreiber erwarten 112 bis 128 Gigawatt installierte Photovoltaik-Leistung bis 2035

In ihrem neuen Entwurf des Szenariorahmens zum Netzentwicklungsplan 2035 gehen die Netzbetreiber davon aus, dass zwischen 112 und 128 Gigawatt Photovoltaik-Leistung in Deutschland installiert sein werden. Die öffentlichen Konsultationen über den Plan hat die Bundesnetzagentur nun eröffnet.

2. Photovoltaik-Sonderausschreibung mit durchschnittlichem Zuschlagswert von 5,68 Cent pro Kilowattstunde

Insgesamt haben 121 Photovoltaik-Projekte mit gut 500 Megawatt einen Zuschlag erhalten, ein Drittel davon befinden sich in Bayern. Die Bundesnetzagentur beklagt sich über die mangelnde Sorgfalt bei der Gebotsabgabe. 76 Gebote mussten wegen Fehlern ausgeschlossen werden.

Photovoltaik-Zubau im November bei 270 Megawatt

Insgesamt sind in den ersten elf Monaten 2019 damit gut 3,6 Gigawatt neue Photovoltaik-Leistung in Deutschland installiert worden. Der Bundesverband Solarwirtschaft ist trotz der anziehenden Nachfrage mit dem Ausbautempo nicht zufrieden. Die Solarförderung ist zum Start ins Jahr erneut um ein Prozentpunkt gesunken.

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Bundesnetzagentur bestätigt Netzentwicklungsplan 2019-2030

Gegenüber dem derzeit geltenden Bundesbedarfsplan sieht der Netzentwicklungsplan 2019-2030 knapp 3.600 zusätzliche Trassenkilometer vor. So soll bis 2030 eine weitere HGÜ-Verbindung geschaffen werden, die von Schleswig-Holstein nach Nordrhein-Westfalen verläuft.