Die Ungleichgewichte im Bilanzkreis aus dem Juni 2019 haben jetzt für Energi Danmark und Optimax Energy finanzielle Folgen. Sie sollen Bußgelder von insgesamt 375.000 Euro für die verursachten Störungen der Systemstabilität zahlen. Noch sind Einsprüche beim Oberlandesgericht Düsseldorf möglich.
In der Innovationsausschreibung im April 2022 sollen Photovoltaik-Anlagen, die eine Doppelnutzung mit Ackerfläche, Gewässern oder Parkplätzen erfüllen, bevorzugt bezuschlagt werden. Die Bonner Behörde veröffentlichte nun die spezifischen Anforderungen an solche Projekte.
Bis Ende August summiert sich der Brutto-Zubau der Photovoltaik-Anlagen in diesem Jahr auf gut 3,6 Gigawatt. Im Oktober gibt es eine weitere Absenkung der Solarförderung um 1,4 Prozent.
Der BDEW hat eine Übergangslösung erarbeitet, die alle Beteiligten fünf Monate mehr Zeit gibt, sich auf die neuen Vorgaben des Redispatch 2.0 einzustellen. Die gesetzlichen Vorgaben blieben davon aber unberührt.
Die Energiewende kann nur mit leistungsfähigen Netzen funktionieren. Daher fordert der süddeutsche Energieversorger eine angemessene Kapitalverzinsung, die mit anderen Investitionsmöglichkeiten wettbewerbsfähig sein muss. Die von der Bundesnetzagentur aufgerufenen 4,59 Prozent seien zu niedrig.
Die Renditen könnten weit stärker abgesenkt werden als es die Bundesnetzagentur vorsieht, zeigt die Untersuchung eines Volkswirts der Universität Lüneburg im Auftrag von Lichtblick und Bundesverband Neue Energiewirtschaft. Stromverbraucher würden so in den nächsten Jahren um insgesamt zwei Milliarden Euro entlastet.
Die EU-Kommission hatte Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland erhoben, weil aus ihrer Sicht die Bundesnetzagentur nicht ausreichend unabhängig von der Politik agiere. Dieser Klage gab der Europäische Gerichtshof jetzt statt.
In den ersten sieben Monaten des Jahres hat die Bundesnetzagentur damit eine neu installierte Photovoltaik-Leistung von knapp 3,2 Gigawatt erfasst. Die Solarförderung sinkt im September erneut um 1,4 Prozent. Der Bundesverband Solarwirtschaft fordert einen schnellen Abbau der Barrieren für gewerbliche Photovoltaik-Dachanlagen – dies ist zum einen die Bemessungsgrundlage für die Marktprämie, zum anderen der Ausschreibungszwang für Systeme über 300 Kilowatt.
Es ist der niedrigste Wert seit 2006, den die Bundesnetzagentur veröffentlicht hat. Gegenüber 2021 sank die durchschnittliche Unterbrechungsdauer pro Letztverbraucher um weitere 1,47 Minuten, wie die Bundesnetzagentur veröffentlichte.
Die Bundesnetzagentur will den Eigenkapitalzins der Netzbetreiber deutlich senken. Der politische Beirat weist nun darauf hin, dass die Netzbetreiber Spielraum brauchen, um die Energiewende voran zu treiben.