Die Umfrage von EUPD Research, Bundesverband Solarwirtschaft und der Messe Power2Drive zeigt, dass der Ausbau der Ladeinfrastruktur für die Solarwirtschaft mittlerweile ein wichtiges Geschäftsfeld ist. Die Partner stellen ihre Ergebnisse am 21. September in einem kostenlosen Webinar vor.
Im neuen Energiesicherheitsgesetz ist für Januar 2023 eine zusätzliche Photovoltaik-Ausschreibung mit einem Volumen von 1,5 Gigawatt und einer Realisierungsfrist von neun Monaten für die Kraftwerke vorgesehen, die dafür aber bis zu 100 Megawatt Leistung haben dürfen. Der Bundesverband Solarwirtschaft warnt, dass die „Krisensonderausschreibung“ ohne Nachbesserungen verpuffen wird.
Der Branchenverband vermisst im Entwurf zur EEG-Novelle angesichts volatiler Investitionsbedingungen einen Anpassungsmechanismus. Ohne eine solche Flexibilisierung sind die Ausbauziele der Bundesregierung nicht erreichbar, so der BSW-Solar.
Zum Start der The smarter E in München wagte der Bundesverband Solarwirtschaft einen kleinen Rück- und Ausblick. Demnach ist die Stimmung auf einem Allzeithoch. Die Messe in München erwartet bis Freitag rund 50.000 Besucher, doch nicht alle Corona-Schwierigkeiten sind bereits vergessen.
Eine genaue Erhebung der Daten ist aktuell anhand des Marktstammdatenregisters nicht möglich. Der BSW-Solar schätzt, dass 2021 maximal jedes zehnte installierte Megawatt ohne Solarförderung auskommt. Damit ist allerdings klar, dass in den zurückliegenden Jahren der Photovoltaik-Zubau in Deutschland höher lag als bislang auf Basis der Daten der Bundesnetzagentur angenommen.
Nach Angaben des Bundesverband Solarwirtschaft sind im vergangenen Jahr mehr als 140.000 neue Batteriesysteme in Kombination mit Photovoltaik-Anlagen in Deutschland installiert worden. Aufgrund des Ukraine-Krieges ist ein weiteres Marktwachstum für dieses Jahr zu erwarten.
Der Verband begrüßt zwar die Heraufsetzung der Photovoltaik-Ausbauziele, warnt jedoch zugleich vor einer „Solarturbo-Fehlzündung“. Nach Ansicht der Bundesverbands Solarwirtschaft müssen der Fördermechanismus für Dachanlagen neu aufgesetzt werden und zudem mehr Flächen für Solarparks freigegeben werden.
Das kostenpflichtige Dokument richtet sich an Handwerker und Projektierer. Das Auktionsvolumen in diesem Segment steigt 2022 von 0,3 auf 2,3 Gigawatt.
Die Vorstellung der Pläne des neuen Bundeswirtschaftsministers Robert Habeck für ein Klimaschutz-Sofortprogramm hat viel Echo bei Verbänden, aber auch bei Ländern hervorgerufen. Unisono wird begrüßt, dass die Ampel-Regierung bei der Energiewende aufs Tempo drücken will. Doch den hohen Erwartungen müssen nun auch Taten folgen. Noch vor der Sommerpause soll das „Osterpaket“ beschlossen werden.
Der Koalitionsvertag ist angenommen, Olaf Scholz als Kanzler vereidigt und die Ministerien haben ihre Arbeit aufgenommen. Jetzt hat der Bundesverband Solarwirtschaft eine Einschätzung zu den wichtigsten Eckpunkten für die Solarbranche im Koalitionsvertrag abgegeben. Außerdem starte der Verband eine Branchenumfrage zur Einschätzung des Koalitonsvertrages.