Seit Mittwoch ist die Kapazität von Senec-Batteriespeichern einer bestimmten Modulgeneration wieder auf 70 Prozent begrenzt. Zuvor kam es wieder zu zwei Bränden, wie der Hersteller einräumte. Die Suche nach der Ursache läuft noch.
Diese Woche brach in einer Legehennen-Geflügelfarm in Volpago del Montello ein Feuer aus. Der Brand, bei dem mehr als 20.000 Vögel starben, könnte von einer Photovoltaik-Anlage auf dem Gelände herrühren. Erst im Juli brannte in der Schweiz ein Industriegebäude, bei dem die Photovoltaik-Anlage komplett zerstört wurde.
Der Brand auf dem Transportfrachter „Fremantle Highway“ auf der Nordsee führt zu Diskussionen darüber, ob bei Elektroautos ein erhöhtes Brandrisiko besteht. Das Bundesverkehrsministerium hat eine Forderung der SPD-Fraktion in Bremen zurückgewiesen, die Fahrzeuge als Gefahrgut während des Transports einzustufen.
Batteriebrände richtig verstehen – von den wissenschaftlichen Ursachen zur Prävention.
Der Hersteller bestätigte, dass es sich um ein Modell mit von ihm produzierten Batteriezellen handelt. Derzeit arbeitet mit Experten an der Aufklärung des Vorfalls. In den USA gab es bereits zwei Rückrufaktionen wegen Brandgefahr der Photovoltaik-Heimspeicher „Resu 10H“ und LG Energy Solutions selbst startete ein kostenloses Austauschprogramm für bestimmte Modelle.
Fast einen Monat nach dem Brand im schwimmenden Kraftwerk „O’Mega 1“ in Piolenc hat Akuo erste Schlussfolgerungen aus dem Vorfall gezogen. pv magazine konnte den Standort besuchen, um den Schaden zu begutachten und erfuhr, welche Lehren das Unternehmen gezogen hat und Vorkehrungen vor Ort getroffen wurden.
Die Höhe des Schadens ist ebenfalls noch offen, da das Gelände seit dem Feuer polizeilich abgeriegelt ist. Die Feuerwehr berichtet davon, dass bei dem Brand hochgiftige Flusssäure im Löschwasser aufgetreten sei, was der Betreiber des Großspeichers auf Anfrage von pv magazine in der bislang berichteten Form nicht bestätigen. Upside hat den 5-Megawatt-Speicher in Brandenburg vor Jahren gebaut, der seither Regelleistung bereitstellte.
In Folge des Brandes wurden Bruchstücke der Module in einem Gebiet von mehreren Kilometern um das Gebäude gefunden. Die Gemeinde hat die Landwirte aufgefordert, zu verhindern, dass ihr Vieh die Fragmente frisst. Ein Experte für Brände in Photovoltaik-Anlagen gibt gegenüber pv magazine aber Entwarnung.
Nach zwei Stunden war der Brand gelöscht. Er soll durch das Batteriesystem eines Drittanbieters in der Lobby des Bürogebäudes verursacht worden sein.